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Behörde droht mit Festnahmen

Nach Angriff auf Ukraine: Russland warnt Menschen vor Teilnahme an Demonstrationen

Demonstranten halten Plakate mit der Aufschrift «STOP WAR» und «Don't be silent stop Putin» in den Händen. Ukrainer demonstrieren vor dem Generalkonsulat in Bonn gegen den Angriff Russlands auf ihr Land.

Demonstranten halten Plakate mit der Aufschrift «STOP WAR» und «Don't be silent stop Putin» in den Händen. Ukrainer demonstrieren vor dem Generalkonsulat in Bonn gegen den Angriff Russlands auf ihr Land.

Moskau. Russische Behörden haben die Menschen im eigenen Land angesichts des Einmarsches in die Ukraine vor Protestaktionen gewarnt. „Aufgrund der angespannten außenpolitischen Lage“ werde in sozialen Netzwerken zu nicht genehmigten Kundgebungen aufgerufen, teilten Ermittlungskomitee, Innenministerium und Moskaus Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

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Das Innenministerium drohte mit Festnahmen. Russische Sicherheitskräfte sind bekannt dafür, oft mit Härte gegen oppositionelle Demonstranten vorzugehen. Zunächst gab es allerdings keine größeren Protestaktionen.

Russlands Angriff: Explosionen in vielen Teilen der Ukraine

Seit dem frühen Donnerstagmorgen herrscht Krieg in der Ukraine. In der Nacht waren heftige Explosionen zu hören.

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Auch in Deutschland finden bereits Proteste gegen Russlands Angriff auf die Ukraine statt. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) berichtet, wurden allein für das Berliner Regierungsviertel am Donnerstag mehrere Protest-Demonstrationen angekündigt.

Unter anderem soll um 17 Uhr das Brandenburger Tor Ort einer Kundgebung sein, wobei hier 300 Teilnehmende erwartet werden, die unter dem Titel „Stoppt Putin, stoppt den Krieg“ demonstrieren.

Bereits am Dienstagabend habe es verschiedenen Medienberichten zufolge eine Demonstration vor der russischen Botschaft gegeben, an der laut Angaben der SZ 600 Menschen und darunter auch SPD-Chefin Saskia Esken und der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Linke) teilnahmen.

RND/simm/dpa

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