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Klitschko-Brüder freuen sich: Starlink-Geräte von Musk angekommen

Vitali Klitschko (r.), Bürgermeister von Kiew und ehemaliger Boxprofi, und sein Bruder Wladimir Klitschko, ebenfalls ehemaliger Boxprofi, schauen auf ein Smartphone im Rathaus in Kiew (Archivbild).

Kiew.Wladimir und Vitali Klitschko haben sich auf Telegram über die Ankunft von Starlink-Geräten gefreut. Der amerikanische Techmilliardär Elon Musk hatte deren Lieferung versprochen, um die Ukraine im Kampf gegen die russische Invasion zu unterstützen.

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Das Starlink-System, das schnelle Internetverbindungen direkt über eigene Satelliten herstellt, könnte Ukrainern helfen, wenn die herkömmlichen Telekommunikationsnetze ausfallen sollten. Das System wird von Musks Raumfahrtfirma SpaceX aufgebaut. Er ist auch Chef des Elektroautoherstellers Tesla.

Liebe Grüße von Musks Bruder

Elon Musks Bruder Kimbal hat das auf Twitter kommentiert. Er bezeichnete die Klitschko Brüder als „bad ass“, was so viel wie „knallhart“ bedeutet. Außerdem tat er seine Solidarität mit der Ukraine kund.

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Klitschko-Brüder: „Wir bleiben hier“

Außerdem haben Wladimir und Vitali Klitschko erklärt, in der Ukraine bleiben zu wollen, um weiter gegen die russischen Truppen zu kämpfen. Es bleibe ihnen keine andere Wahl, sagte Vitali Klitschko, der Bürgermeister von Kiew, in einem gemeinsamen Interview mit seinem Bruder der „Welt am Sonntag“.

Für ihn wäre es „richtig peinlich“, wenn er als gewählter Bürgermeister jetzt sein Land verlassen würde. „Wenn ich ginge, wäre das Verrat und ich könnte niemals mehr in den Spiegel sehen. Wir bleiben hier.“

Nach Einschätzung der Boxlegenden ist der Widerstandswille der ukrainischen Soldaten und Zivilisten ungebrochen. „Es ist berührend zu erleben, wie sehr unsere Leute für ihr Recht kämpfen“, sagte Vitali Klitschko der Zeitung.

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„Es geht nicht nur um die Ukraine“

Beide Brüder erklärten, dass sie in Kiew bleiben und sich Rückendeckung geben würden. „Es geht nicht nur um die Ukraine, sondern auch um den Frieden in der Welt“, so Wladimir Klitschko. „Wenn eines von unseren Atomkraftwerken explodiert, kann das das Ende von Europa sein.“

In einer auf Instagram veröffentlichten Videobotschaft forderten die Brüder Papst Franziskus, den Dalai Lama und weitere geistliche Oberhäupter der Welt auf, die Ukraine zu unterstützen. „Kommen Sie nach Kiew und zeigen Ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk“, sagt Klitschko auf Englisch.

Selenskyj: Nato-Absage ist „grünes Licht“ für Bombardierungen aus Russland

Der ukrainische Präsident wisse nicht, wen die Nato schützen könne, ob sie in der Lage sei, die eigenen Länder zu verteidigen.

Das Drama, das sich gerade in der Ukraine abspiele, stelle den Begriff der Menschlichkeit infrage. „Was im Herzen Europas geschieht, berührt alle Bewohner des Planeten, die die Gerechtigkeit und die Werte des Guten lieben, unabhängig von ihrer Herkunft oder Religion“, sagt Wladimir Klitschko.

RND/sf mit dpa

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