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Neuer Rückschlag für Putin?

Ist Russlands Fregatte „Makarow“ beschädigt? – Lage weiter unklar

Das russische Kriegsschiff „Admiral Makarow“ der russischen Schwarzmeerflotte liegt vor der Hafenstadt Sewastopol (Archivbild).

Odessa.Ist die russische Fregatte „Admiral Makarow“ in Brand geraten? Das ist nach wie vor nicht eindeutig zu klären. Nach ukrainischen Medienberichten am Freitag kam es auf einem Kriegsschiff im Schwarzen Meer nach Raketenbeschuss zu einem Feuer. „Die Explosion mit anschließendem Brand ereignete sich an Bord der Fregatte des Projekts 11356 vom Typ ‚Burewestnik‘, die sich nahe der Schlangeninsel befindet“, berichtete das in Odessa beheimatete Medium Dumskaja. Angaben, welches Schiff genau betroffen ist, gibt es in dem Bericht nicht.

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Dumskaja präsentierte zur Bekräftigung seines Berichts ein Satellitenfoto aus der Nacht, das das Feuer auf einem Schiff nahe der Schlangeninsel zeigen soll. Unabhängig konnte die Echtheit des Bilds nicht überprüft werden.

Andere ukrainische Medien berichten, dass es sich bei dem Schiff, das demnach von einer Antischiffsrakete des Typs Neptun getroffen wurde, um die „Admiral Makarow“ handelt. Offiziell wurden die Berichte nach wie vor weder in Moskau noch in Kiew bestätigt. Allerdings hat das ukrainische Militär bereits ihre Angaben zu den zerstörten Schiffen des russischen Gegners angepasst und die Zahl um eins erhöht.

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Auch Berichte in sozialen Medien

In den sozialen Medien gibt einige Wortmeldungen dazu. Der Vorsitzende des Regionalrates von Odessa, Oleksij Gontscharenko, berichtete auf seinem Telegram-Kanal ebenfalls davon. „Inoffizielle russische Quellen sagen, dass die neueste Raketenfregatte ‚Admiral Makarow‘ in Schwierigkeiten geraten ist“, schrieb er. Das Schiff sei schwer beschädigt, sei aber noch über Wasser.

Ein OSINT-Kanal (Open Source Intelligence) legte auf Twitter ebenfalls nahe, dass die Berichte stimmen. Mehrere Rettungsschiffe wie -flugzeuge würden sich in der Gegend befinden und von US-Überwachungsdrohnen beobachtet werden.

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Ukrainisches Militär berichtet von Zerstörung eines Landungsbootes

Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte auf Nachfrage von Journalisten: „Wir haben keine Information dazu.“ Erste Meldungen über den angeblichen Vorfall waren bereits am Donnerstag in sozialen Netzwerken aufgetaucht. Bestätigung wird vom dort zuständigen operativen Kommando der ukrainischen Streitkräfte erwartet. Dieses berichteten am Samstagmittag auf Facebook lediglich vom Abschuss eines Landungsbootes des Typs „Serna“.

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Mitte April war bereits das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte, der Raketenkreuzer „Moskwa“, nach einem Brand gesunken. Nach ukrainischen Angaben wurde das Kriegsschiff ebenfalls mit einer Neptun-Rakete versenkt. Sollte nun auch „Admiral Makarow“ zerstört worden sein, wäre dies ein weiterer großer Rückschlag für die russische Armee. Eine Nachricht, die dem Präsidenten Wladimir Putin, kurz vor dem für ihn so bedeutungsvollen „Tag des Sieges“ am 9. Mai, ungelegen kommen dürfte.

RND/dpa/sf

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