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Neues Kriegsziel der Ukraine?

Ukrainischer Außenminister Kuleba spekuliert über Rückeroberung der Krim

Soldaten der russischen Nationalgarde marschieren durch eine Straße in Sewastopol auf der Krim.

Lwiw. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hält angesichts des bisherigen Kriegsverlaufs auch eine Rückeroberung der Krim nicht mehr für ausgeschlossen. In den ersten Monaten wäre ein Sieg für die Ukraine ein Rückzug der Russen auf die Positionen vor Kriegsbeginn gewesen, sagte Kuleba in einem am Dienstag veröffentlichten Interview der „Financial Times“. Aber: „Das Bild vom Sieg ist ein sich entwickelndes Konzept.“

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„Wenn wir an der militärischen Front stark genug sind und den Kampf um den Donbass gewinnen, bedeutet ein Sieg für uns in diesem Krieg natürlich die Befreiung unserer restlichen Gebiete“, sagte Kuleba dem Blatt.

Damit legte er nahe, dass die Ukraine auch eine Rückeroberung der 2014 von Russland annektierten Halbinsel Krim ins Auge fassen könnte sowie jener Gebiete in der Ostukraine, die seit Jahren von pro-russischen Rebellen kontrolliert werden.

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Politisch mag das zwar ein Wunschziel sein, militärisch ist es aber wenig realistisch. Trotz des schleppend verlaufenden russischen Angriffskriegs sehen Experten das ukrainische Militär nicht in der Lage, die Russen aus eigener Kraft zu vertreiben.

RND/AP

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