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„Wir dürfen nicht scheitern.“

Trudeau fordert weitere Sanktionen gegen Russland

23.03.2022, Brüssel: Kanadischer Premier Justin Trudeau spricht vor dem Europaparlament in Brüssel.

Brüssel. Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat wegen des russischen Kriegs gegen die Ukraine weiteren Druck auf Moskau gefordert. „Wir dürfen die Ukraine nicht im Stich lassen“, sagte Trudeau am Mittwoch bei einem Gast-Auftritt im Brüsseler Europaparlament. „Lassen Sie uns also alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen.“

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„Wir müssen weiterhin beispiellose Sanktionen gegen (den russischen Präsidenten Wladimir) Putin und seine Ermöglicher in Russland und Belarus verhängen und den Druck so weit wie möglich erhöhen.“ Man müsse sicherstellen, dass die Entscheidung, in ein souveränes, unabhängiges Land einzumarschieren, „als strategischer Fehler verstanden“ werde, der hohe Kosten für Putin und seine Helfer verursache. Trudeau forderte zudem mehr humanitäre Hilfe für die Ukraine, einen späteren Wiederaufbau sowie weitere Lieferungen militärischer Ausrüstung und Waffen.

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Die EU und all ihre Partner stünden vor einem entscheidenden Moment. „Wir dürfen nicht scheitern. Wir müssen uns diesem Moment stellen.“

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach bei einem gemeinsamen Pressestatement mit Trudeau von einem „spektakulären Misserfolg von Putins Plan, uns zu spalten“. Zusammen mit den Partnern der sieben führenden Industrienationen (G7) werde man dafür sorgen, dass der Druck auf den Kreml durch eine strenge Durchsetzung sowie durch die Bekämpfung einer möglichen Umgehung der Sanktionen hoch bleibe. Dazu werde eine G7-Arbeitsgruppe gegründet, die Informationen austauschen und Reaktionen abstimmen soll.

Kanadische Energielieferungen für Europa?

In einer gemeinsamen Erklärung von Trudeau und von der Leyen hieß es, Kanada und die EU-Kommission würden zusammen mit den G7 und anderen die Sanktionen gegen Russland weiter verschärfen „und das wirtschaftliche, industrielle, technologische und innovative Potenzial Russlands weiter schmälern“. Dabei solle die Ausweitung der Maßnahmen „für den Handel im Finanzsektor und darüber hinaus“ unterstützt werden.

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Enger zusammenarbeiten wollen die EU und Kanada auch bei der Energieversorgung. Es werde noch in dieser Woche Gespräche über mögliche Energielieferungen aus Kanada geben, sagte von der Leyen. So soll die Abhängigkeit der EU von russischen Energieträgern reduziert werden.

RND/dpa

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