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Kreml: Putin hat mit Merkel telefoniert - es ging vor allem um Syrien

  • Laut Kremlangaben hat der russische Präsident Wladimir Putin mit Kanzlerin Merkel telefoniert.
  • In dem Gespräch habe Putin Merkel vor allem über die Lage in Syrien informiert.
  • Ob dabei auch der kontroverse Sicherheitszonen-Vorschlag von Annegret Kramp-Karrenbauer besprochen wurde, ist unbekannt.
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Moskau. Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Kremlangaben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) telefonisch über die Lage in Syrien informiert. Dabei betonte der Kremlchef demnach mit Blick auf die russisch-türkischen Vereinbarungen vom 22. Oktober, dass die territoriale Unversehrtheit Syriens wieder hergestellt werden müsse. Die Russen fordern den Abzug aller US-Truppen.

Putin und Merkel seien sich einig gewesen, dass die Vereinbarungen einer Stabilisierung der Lage im Nordosten Syriens dienten, hieß es in einer vom Kreml am Montag veröffentlichen Mitteilung. Zuvor hatte Putin auch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron über die Lage in Syrien gesprochen.

Kramp-Karrenbauers Sicherheitszonen-Vorschlag

Unklar war, ob Putin und Merkel auch über den Syrien-Vorschlag von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) gesprochen haben. Die Ministerin hat eine von UN-Truppen geschützte Sicherheitszone im Grenzgebiet zur Türkei vorgeschlagen, was vom Koalitionspartner SPD nicht unterstützt wird.

Der Kreml hatte mitgeteilt, einen solchen Vorschlag zu prüfen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow äußerte sich zuletzt zurückhaltend und verwies auf die bestehenden russisch-türkischen Abmachungen.

Gespräche über russisches Gas

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Bei dem Telefonat ging es nach Kremlangaben auch um die neuen Gespräche über einen neuen Gastransitvertrag zwischen der Ukraine und Russland am Montag in Brüssel. Die Verhandlungen auf Ebene der Energieminister hatten bisher keinen Erfolg gebracht. Der Vertrag über den Transit von russischem Gas in die EU läuft Ende des Jahres aus. Russland hatte angeboten, den Vertrag um ein Jahr zu verlängern, sollte nicht rechtzeitig eine neue Vereinbarung getroffen werden.

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RND/dpa