„Gewalt um der Gewalt willen“: Bundesregierung kritisiert Krawalle am 1. Mai

  • Die Bundesregierung hat scharfe Kritik an den Krawallen am 1. Mai in Berlin geäußert.
  • Regierungssprecher Seibert sagte: „Gewalt wurde gesucht um der Gewalt willen.“
  • Nach weitgehend friedlichen Demonstrationen war es am Abend des 1. Mai zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen.
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Berlin. Die Bundesregierung hat die gewaltsamen Auseinandersetzungen bei den Berliner Maidemonstrationen kritisiert. Regierungssprecher Steffen Seibert sprach am Montag von empörenden Bildern und einem Missbrauch des Demonstrationsrechts.

„Die Polizei hatte es zum Teil mit Gewalttätern zu tun, denen jeder Respekt vor Leben und Gesundheit fehlt“, sagte Seibert. „Gewalt wurde gesucht um der Gewalt willen – da konnte nicht bei allen von politischer Auseinandersetzung die Rede sein.“

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Polizei zieht Bilanz: über 50 verletzte Beamte bei Maidemos
1:05 min
Am Samstag war es in Berlin nach weitgehend friedlichen Demonstrationen abends zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen.  © dpa
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Am Samstag war es in Berlin nach weitgehend friedlichen Demonstrationen abends zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Es flogen Steine und Flaschen gegen Einsatzkräfte. Randalierer zerrten Müllcontainer und Paletten auf die Straße und zündeten sie an, die Polizei setzte teils Pfefferspray ein.

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Nach Angaben der Innenverwaltung wurden mindestens 93 Polizisten verletzt. Es gab zahlreiche Festnahmen.

RND/dpa

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