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  • Krankenhäuser: Corona-Hilfen reichen nicht in allen Kliniken aus

Staatliche Corona-Hilfen reichen in drei Vierteln der Krankenhäuser nicht

  • Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich die wirtschaftliche Situation vieler Kliniken deutlich verschlechtert.
  • Für frei gehaltene Betten bekommen die Krankenhäuser vom Staat zwar eine Pauschale von 560 Euro pro Tag.
  • Gerade bei größeren Kliniken reichen die Ausgleichszahlungen aber nicht, um die fehlenden Einnahmen zu kompensieren.
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Berlin. Viele Krankenhäuser bekommen nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft wegen der Corona-Pandemie wirtschaftliche Probleme.

Eine Befragung unter mehr als 600 Kliniken habe ergeben, dass die staatlichen Hilfen für die Häuser in der Corona-Krise nicht ausreichten. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich die Situation der Kliniken dadurch deutlich verschlechtert.

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Wegen der Pandemie hatten sie geplante Behandlungen und Operationen verschoben und parallel dazu Kapazitäten im Intensivbereich aufgebaut. Laut Krankenhausentlastungsgesetz bekommen die Häuser für frei gehaltene Betten eine Pauschale von 560 Euro pro Tag.

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Ausgleichszahlungen können Erlösausfälle kaum kompensieren

In drei Vierteln der Krankenhäuser hätten diese Ausgleichszahlungen im Monat April nicht gereicht, um die Erlösausfälle zu kompensieren, heißt es in der Studie. “Gerade bei den größeren Häusern ab 600 Betten ist das Problem eklatant”, sagte der Hauptgeschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Georg Baum.

Auch die Pauschale von 50 Euro für persönliche Schutzausrüstungen sei für 90 Prozent der Krankenhäuser nicht kostendeckend. Die Einkaufspreise für das Material seien stark gestiegen und bei infektiösen Patienten sei der Verbrauch von Schutzausrüstung sehr groß.

RND/dpa

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