CDU

Kramp-Karrenbauer will Maaßen vorerst aus dem Weg gehen

  • Der entlassene Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hatte der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer ein Treffen angeboten.
  • Die sagte jetzt ab - vorerst.
  • Zugleich plädierte die Parteichefin für eine offene Auseinandersetzung.
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Berlin. Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer wird sich zumindest vorerst nicht mit dem umstrittenen früheren Verfassungsschutz-Präsidenten Hans-Georg Maaßen treffen. „Ich bin zur Zeit sehr viel unterwegs auf Straßen, Plätzen, Veranstaltungen, um die Menschen in Sachsen und Brandenburg davon zu überzeugen, CDU zu wählen“, sagte die Verteidigungsministerin am Sonntag bei einer Veranstaltung der Wochenzeitung „Die Zeit“ in Hamburg ausweichend auf die Frage, ob sie ein Gesprächsangebot Maaßens annehmen werde.

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Maaßen zeigt sich generös

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Kramp-Karrenbauer hatte sich kritisch zum CDU-Mitglied Maaßen geäußert, der sich im Ost-Wahlkampf für die Werte-Union engagiert, und hatte die Frage nach einem Parteiausschlussverfahren gegen ihn offen gelassen. Maaßen hatte ihr im „Tagesspiegel“ ein Gespräch angeboten: „Ich bin gerne bereit, mich mit ihr zu treffen und meine Positionen zu erläutern“, sagte er.

Die CDU an sich sei eine Union der Werte, sagte Kramp-Karrenbauer, bei der „Zeit“-Matinee im Audimax der Universität Hamburg. Für sie sei es eine Frage des Stils, „wie man miteinander umgeht, ob man für seine Positionen Absolutheitsansprüche stellt, ob man politische Gegner fast eher in den eigenen Reihen vermutet als außen“. Ein solcher Stil habe für sie „wenig mit unserer Geschichte und unserem Verständnis einer bürgerlich konservativen Partei zu tun.“ Damit setze sich die Partei auch auseinander. „Das ist kein einfacher Prozess, aber er ist notwendig“, sagte die Parteivorsitzende.

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RND/dpa

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