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  • Kostenlose Corona-Impfung in Frankreich: Nach Zulassung sollen Impfungen ab Januar starten - Patienten müssen nichts zahlen

Frankreich: Kostenlose Corona-Impfung für alle

  • Sobald die Europäische Union die Zulassung erteilt, starten auch in Frankreich die Corona-Impfungen.
  • Eine Million besonders gefährdete Menschen sollen bereits ab Januar geimpft werden können.
  • Zahlen muss dafür kein Patient.
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Paris. In Frankreich soll die Corona-Impfung für alle Menschen kostenlos sein. „Der Beginn der Impfung ist jetzt nur noch eine Frage von Wochen“, sagt Premier Jean Castex am Donnerstagabend bei der Vorstellung der nationalen Impfstrategie. Eine Million besonders gefährdete Menschen sollen bereits ab Januar geimpft werden können. Das seien etwa Ältere in Pflegeheimen. Frankreich werde über rund 200 Millionen Impfdosen verfügen, was es ermögliche, 100 Millionen Menschen zu impfen, so der Premier.

Für die nationale Impfkampagne soll hauptsächlich der Immunologe Alain Fischer zuständig sein. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte schon angekündigt, dass es in Frankreich keinen Impfzwang geben werde.

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Die Impfung werde den Verlauf der Epidemie in den kommenden Monaten nicht grundlegend verändern, warnte Gesundheitsminister Olivier Véran. Sie werde es aber ermöglichen, die Sterblichkeit und die Zahl schwerer Fälle zu reduzieren. Véran betonte, dass Transparenz wichtig sei. Vor Impfungen in Pflegeheimen werde etwa die Familie „selbstverständlich“ konsultiert.

Premier Castex äußerte sich auch zur derzeitigen Corona-Lage im Land. Die Situation habe sich klar verbessert, aber die Situation bleibe fragil. „Wir haben dieses Virus noch nicht besiegt“, warnte er. Für das Weihnachtsfest schlug Castex Feiern von maximal sechs Personen plus Kinder pro Haushalt vor.

Noch bis Mitte Dezember gelten in Frankreich landesweite Ausgangsbeschränkungen. Sie sollen dann durch nächtliche Ausgangssperren ersetzt werden. Über die Ferien könnten sich die Menschen frei im Land bewegen, so die Regierung - an Heiligabend und Silvester werden die nächtlichen Ausgangssperren ausgesetzt. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen war in Frankreich deutlich zurückgegangen und lag zwischenzeitlich sogar unter 5000.

RND/dpa

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