Einreise wieder möglich

Barrikade entfernt: Kosovo öffnet Grenzübergang zu Serbien wieder

Polizisten patroullieren vor einer Blockade. Mittlerweile ist der Grenzübergang aber wieder frei.

Polizisten patroullieren vor einer Blockade. Mittlerweile ist der Grenzübergang aber wieder frei.

Mitrovica. Das Kosovo hat den wichtigsten Grenzübergang nach Serbien wieder geöffnet. Die Polizei teilte am Donnerstag mit, Bürger könnten aus dem Ausland wieder über den Übergang Merdare einreisen, nachdem eine Barrikade in der Nähe entfernt worden sei. Zuvor hatte der serbische Präsident Aleksandar Vucic die Räumung von mehr als einem Dutzend Barrikaden im Kosovo angekündigt. Darauf habe er sich mit Führern der serbischen Minderheit im Kosovo geeinigt.

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Die Barrikaden waren nach der Festnahme eines früheren serbisch-kosovarischen Polizisten aus Protest von Angehörigen der serbischen Minderheit auf Straßen im Norden des Balkanlands errichtet worden. Dem Ex-Polizisten wird vorgeworfen, während eines Protestes einen kosovarischen Kollegen angegriffen zu haben.

Barrikaden sollten geräumt werden

Vucic sagte, die Barrikaden sollten von Donnerstagmorgen an geräumt werden. „Das ist kein einfacher Prozess und kann nicht in zwei Stunden erledigt werden, wie sich einige das vorgestellt haben“, sagte Vucic.

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Am Vormittag standen allerdings noch einige Barrikaden, die größtenteils aus beladenen Trucks, anderen Fahrzeugen und Zelten bestanden. Unbekannten zündeten zwei der Lastwagen in Mitrovica an, wie die kosovarische Polizei mitteilte.

Hausarrest für beschuldigten Polizisten angeordnet

Vor der Einigung hatte ein Gericht im Kosovo statt Untersuchungshaft Hausarrest für den beschuldigten Polizisten angeordnet, dem Terrorismus vorgeworfen wird, wie dessen Anwalt Ljubomir Pantovic am Mittwoch der Nachrichtenagentur AP sagte.

Die kosovarische Regierung hatte gedroht, die Barrikaden zu räumen. Serbien ordnete die Kampfbereitschaft seiner Truppen in Grenznähe an - eine Zuspitzung des Konflikts zwischen den beiden Nachbarländern, die international Sorgen vor einer Eskalation auslöste.

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RND/AP

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