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Konzertveranstalter: Mehr als 2G „wäre der Todesstoß für viele Veranstalter“

  • Die im Raum stehenden Maßnahmen der Bund-Länder-Runde für den Corona-Winter würden die Veranstaltungsbranche hart treffen.
  • Der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft spricht sich gegen über das 2G-Modell hinausgehende Einschränkungen für Großveranstaltungen aus.
  • „Das wäre der Todesstoß für viele Veranstalter“, sagte Präsident Jens Michow.
Simon Cleven
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Hannover. Jens Michow, Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft, spricht sich gegen über das 2G-Modell hinausgehende Einschränkungen für Großveranstaltungen aus.

„Das wäre der Todesstoß für viele Veranstalter“, sagte Michow dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Mit weiteren Kapa­zitäts­beschrän­kungen und über 2G hinausgehenden Zugangs­voraus­setzungen etwa könne man „den Laden dicht­machen“. Und auch regionale Lockdowns wären für die Branche kaum zu stemmen, da ganze Konzert­tourneen abgesagt werden müssten.

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Auch die 2G-plus-Regelung – also der Zugang nur für Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem negativen Corona-Test – für Veran­stal­tungen sieht Michow kritisch: „Wer geimpft und genesen ist, will sich für den Besuch von Konzerten nicht zusätzlich auch noch testen lassen.“ Im Übrigen sei das neben der Kontrolle der Impf­ausweise von den Veran­staltern auch personell nicht mehr zu stemmen.

Besucher reagierten oftmals verärgert auf 2G-plus-Regelung

Hinzu käme, dass die Besucher oftmals sehr verärgert reagierten und ihre Wut an den Veranstaltern ausließen. „Viele von ihnen haben ja ihre Karten bereits 2019 gekauft und haben sich darauf eingelassen, dass ihre Konzerte bereits dreimal verlegt wurden“, sagte Michow.

Weiterhin fordert Michow, dass im Falle von abgesagten Veran­stal­tungen unproblematische Hilfe bereitgestellt werden müsse. Die Überbrückungshilfe III, die derzeit bis 31. Dezember gezahlt wird, müsse dafür nachgeschärft werden, damit Veranstalter nicht auf Kosten sitzen blieben, so Michow.

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