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Klöckner verteidigt Agrarreform gegen Kritik von Umweltschützern

Julia Klöckner (CDU), Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, stellt auf einer Pressekonferenz in Berlin die Ergebnisse des EU-Agrarrates vor.

Julia Klöckner (CDU), Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, stellt auf einer Pressekonferenz in Berlin die Ergebnisse des EU-Agrarrates vor.

Berlin/Luxemburg. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat die Einigung der EU-Staaten auf Grundzüge einer Agrarreform gegen Kritik von Umweltschützern verteidigt. Es werde ein Systemwechsel eingeläutet, sagte die CDU-Politikerin, die die Marathon-Verhandlungen geleitet hatte, am Mittwoch in Berlin. Es werde „keinen Euro“ an Subventionen mehr geben, der nicht an höheren Umwelt-Leistungen hänge: „Keine Leistung mehr ohne Gegenleistung.“ Für die sogenannten Direktzahlungen, die den größten Teil der Milliarden-Subventionen ausmachen und sich hauptsächlich nach der Fläche richten, gebe es neue Auflagen für mehr Umweltschutz.

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Klöckner lobt EU-Agrarreform als "Systemwechsel"

Die Einigung der EU-Staaten auf eine Reform der gemeinsamen Agrarpolitik stößt auch auf Kritik.

Litauen stimmt Agrarreform nicht zu

Zusätzlich könnten Landwirte für zusätzliche Leistungen für Umwelt und Klima nun über die sogenannten Eco-Schemes, also Öko-Aufgaben, entlohnt werden. Mindestens 20 Prozent der bisherigen Direktzahlungen sollen künftig für solche Aufgaben reserviert sind, allerdings mit der Möglichkeit, Mittel zu verschieben.

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Klöckner verwies angesichts der Kritik von Umweltverbänden, die die Auflagen für viel zu schwach halten, auf die Notwendigkeit eines Kompromisses. Litauen habe mit nein gestimmt, Lettland, Bulgarien und Rumänien hätten sich enthalten, sagte sie.

RND/dpa

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