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Spanien, Italien, Portugal und Co.

Weniger Regen, mehr Hitze: Mehr als die Hälfte der EU-Fläche ist von Dürre bedroht

Ein Feld mit vertrockneten Pflanzen steht in Bereguardo, 25 Kilometer südwestlich von Mailand in Norditalien. (Symbolbild)

Ein Feld mit vertrockneten Pflanzen steht in Bereguardo, 25 Kilometer südwestlich von Mailand in Norditalien. (Symbolbild)

Brüssel. Ein Großteil der Fläche der Europäischen Union ist einem Bericht des gemeinsamen Forschungszentrums der EU-Kommission zufolge von Dürre bedroht. Ende Juni hatte für 46 Prozent eine Dürre-Warnstufe zwei, für 11 Prozent der Fläche sogar die höchste von drei Warnstufen gegolten, wie aus am Montag veröffentlichten Angaben hervorgeht. Schwere Dürre, von der mehrere Regionen Europas seit Anfang des Jahres betroffen seien, breite sich weiter aus und verschlimmere sich, heißt es in dem Bericht. Dies liege etwa an mangelndem Niederschlag in Kombination mit Hitzewellen.

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Ein gängiges Argument von Klimawandel-Leugnern lautet: Früher war es auch heiß. Dabei beachten sie oft nicht, dass die Anzahl von Hitzetagen größer wird.

Der Klimawandel erhöhe das Risiko für schwere Dürren und Waldbrände auf der ganzen Welt, betonte die für Forschung zuständige EU-Kommissarin Marija Gabriel. „Mit diesem Bericht erhalten wir ein besseres Verständnis der Situation, um unsere Wälder, unsere Ernten und unser Wasser zu schützen.“

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Wasser- und Hitzestress führten dazu, dass Ernteerträge weiter sänken. Frankreich, Rumänien, Spanien, Portugal und Italien werden wahrscheinlich mit diesem Rückgang der Ernteerträge zu kämpfen haben, wie aus Angaben der EU-Kommission hervorgeht. In gewissem Umfang seien wohl auch Deutschland, Polen, Ungarn, Slowenien und Kroatien betroffen.

RND/dpa

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