Klimastreik an mehr als 400 Orten in Deutschland

  • Die Aktivistinnen und Aktivisten wollen mit dem Klimastreik kurz vor der Bundestagswahl den Druck auf die Parteien erhöhen, die Klimakrise ernst zu nehmen.
  • „Fridays for Future“-Aktivistin Luisa Neubauer forderte von der kommenden Bundesregierung einen Klimaschutz, der radikaler sein müsse, „als jemals zuvor angedacht“.
  • In Berlin sind 20.000 Menschen für eine Demonstration im Regierungsviertel angemeldet.
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Berlin. Die Klimabewegung „Fridays for Future“ hat für Freitag erneut zum globalen Klimastreik aufgerufen. Zwei Tage vor der Bundestagswahl soll es allein in Deutschland an mehr als 400 Orten Kundgebungen und Demonstrationen geben. „Fridays for Future“-Aktivistin Luisa Neubauer forderte von der kommenden Bundesregierung einen Klimaschutz, der radikaler sein müsse, „als jemals zuvor angedacht“.

+++ Liveblog zum Klimastreik +++

Neubauer sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag): „Man wird nach der Wahl versuchen Ausreden zu suchen, warum man konsequenten Klimaschutz doch nicht umsetzen kann.“ Dabei sei längst bekannt, dass breite Mehrheiten hinter dem Klimaschutz stünden: „Die Politik ignoriert die wissenschaftlichen Warnungen auch im Jahr 2021, aber uns auf der Straße kann sie nicht ignorieren.“

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Ab August wollen einige Ölförderländer wieder mehr Öl erzeugen. Nach der Entscheidung vom Sonntag, die auch für Kritik sorgt, fallen die Preise am Markt etwas.  © dpa

Die Aktivistinnen und Aktivisten wollen mit dem Klimastreik kurz vor der Bundestagswahl den Druck auf die Parteien erhöhen, die Klimakrise ernst zu nehmen.

In Berlin sind nach Angaben der Polizei 20.000 Menschen für eine Demonstration im Regierungsviertel angemeldet. Erwartet wird auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg.

RND/epd

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