Klimagipfel in Spanien statt Chile: Thunberg ruft nach Hilfe

  • Nun steht fest, die Weltklimakonferenz, die eigentlich in Chile stattfinden sollte, wird nach Madrid verlegt.
  • Damit hat Klimaaktivistin Greta Thunberg ein Problem.
  • Denn auch wegen des Gipfels in Chile war sie überhaupt erst über den Atlantik gesegelt - jetzt ruft sie nach Hilfe.
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Berlin/Madrid. Die in Chile wegen einer instabilen innenpolitischen Lage abgesagte Weltklimakonferenz COP25 soll nun in Madrid stattfinden. Das teilte die Exekutivsekretärin der UN-Klimarahmenkonvention. Patricia Espinosa, am Freitag mit.

Damit hat Klimaaktivistin Greta Thunberg nun ein Problem. Sie hatte - um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen - statt zu fliegen extra mit einem Segelboot den Atlantik überquert. Und zwar auch, um den anstehenden Klimagipfel in Chile zu besuchen. Nun sucht sie erneut nach einem Weg, den Atlantik zu überqueren.

"Es stellt sich heraus, dass ich um die halbe Welt gereist bin, in die falsche Richtung", schrieb die 16-jährige Schwedin am Freitag auf Twitter. Jetzt, da die Klimakonferenz offiziell umgezogen sei, werde sie Hilfe brauchen. "Ich muss jetzt eine Möglichkeit finden, den Atlantik im November zu überqueren", schrieb sie. "Wenn irgendjemand mir helfen könnte, ein Verkehrsmittel zu finden, wäre ich so dankbar."

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Der chilenische Präsident Sebastián Piñera hatte am Mittwoch angesichts wochenlanger Massenproteste und Unruhen mit mehreren Toten zwei internationale Konferenzen abgesagt - die UN-Klimakonferenz und einen Asiatisch-Pazifischen Gipfel. Seine Regierung müsse sich auf die Wiederherstellung der Sicherheit konzentrieren, sagte er.

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RND/dpa