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  • Klage gegen Biden: Wahlkampfteam von Trump zieht Forderung zurück - ohne Erklärung

US-Wahl: Trump-Wahlkampfteam zieht zentralen Klagepunkt zurück

  • Das Wahlkampfteam von US-Präsident Donald Trump zieht die Forderung zurück, 682 479 Briefwahlstimmen in Pennsylvania nicht zu werten.
  • Damit ist ein zentraler Punkt seiner Klage gegen den Sieg von Joe Biden vom Tisch.
  • Eine Erklärung für diesen Schritt gab das Team nicht ab.
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Harrisburg. Das Wahlkampfteam von US-Präsident Donald Trump zieht einen zentralen Punkt in seiner Klage gegen den Sieg von Joe Biden im US-Staat Pennsylvania zurück. Bei einer für den Dienstag angesetzten gerichtlichen Anhörung am Dienstag wird damit nicht mehr zur Debatte stehen, dass 682 479 Briefwahlstimmen in Abwesenheit von Wahlbeobachtern und damit illegal ausgezählt worden seien.

Debatte um Korrekturen bei der Stimmabgabe

An dem am Sonntag eingelegten Einspruch gegen das mit einem Sieg für Trumps demokratischen Herausforderer Biden gewertete Wahlergebnis in dem US-Staat hielt das Trump-Team aber fest. „Unsere Klage in Pennsylvania macht weiterhin die 682 479 Brief- und Abwesenheitsstimmen zum Thema, die heimlich gezählt wurden“, sagte Sprecher Tim Murtaugh. Er erklärte aber nicht, warum die Forderung zurückgezogen wurde, diese Stimmen dann nicht zu werten.

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In dem Einspruch wird ferner erklärt, dass in eher demokratischen Landkreisen Pennsylvanias in den Briefwahlunterlagen auf Möglichkeiten hingewiesen worden sei, eventuelle Fehler zu „heilen“, in eher republikanischen aber nicht.

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Ein Anwalt der Demokraten, Cliff Levine, sagte, es sei unklar, wie vielen Wählerinnen und Wählern Gelegenheit gegeben worden sei, Fehler bei ihrer Stimmabgabe zu korrigieren. Es handele sich um eine kleine Zahl, die nicht annähernd dem Abstand von 70.000 Stimmen aufholen könnte, die Biden vor Trump liegt, sagte Levine.

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Es gebe kein Gesetz des Staates Pennsylvania, dass den Landkreisen untersage, Wahlberechtigten die Gelegenheit zu geben, technische Fehler bei der Stimmabgabe zu berichtigen. Die Klage des Trump-Teams enthalte keinen Vorwurf, dass es illegale Stimmabgaben gegeben habe.

RND/AP

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