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Kinderärzte raten „so dringlich wie bei Erwachsenen“ zur Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren

  • Die Sieben-Tage-Inzidenz ist bei den Kindern und Jugendlichen höher als in anderen Altersgruppen.
  • Fachleute wollen eine Durchseuchung verhindern - aber auch Schulschließungen vermeiden.
  • Die Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin hat sich jetzt uneingeschränkt für eine Impfung von Jugendlichen ab 12 Jahren ausgesprochen.
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Die Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin empfiehlt die Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche „allgemein und uneingeschränkt“. „Nachdem Daten von über zehn Millionen Kindern und Jugendlichen erhoben wurden, empfehle ich die Impfung den über 12-Jährigen heute allgemein und uneingeschränkt, ich werbe dafür so dringlich wie bei Erwachsenen“, sagte der Vorsitzende der Gesellschaft, Jörg Dötsch, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Die Risiko-Nutzen-Abwägung falle eindeutig zugunsten der Impfung aus.

Dötsch rät mit Blick auf die Pandemiebekämpfung an Schulen zu einem „Zwischenweg“: „Wir wollen weiterhin keine Durchseuchung der Kinder – aber wir wollen auch unbedingt vermeiden, dass die Jüngsten noch mal unter den Folgen der Schulschließungen und der Isolationsmaßnahmen leiden müssen“, sagte Dötsch. Die Infektionszahlen seien „nicht mehr das Entscheidende, auch nicht dann, wenn sie regional sehr hoch sind.“

RND

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