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Kinderärzte halten Stiko-Empfehlung für angemessen – hoher Beratungsbedarf

8.12.2021, Sachsen, Leipzig: Ein Kinderarzt impft ein siebenjähriges Mädchen gegen das Covid-19-Virus. Die U12-Impfungen gehen in Sachsen langsam los. Die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu Corona-Schutzimpfungen für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren steht noch aus. Im Moment wird noch in einem so genannten „off label use“ der Erwachsenenimpfstoff extra für Kinder dosiert.

8.12.2021, Sachsen, Leipzig: Ein Kinderarzt impft ein siebenjähriges Mädchen gegen das Covid-19-Virus. Die U12-Impfungen gehen in Sachsen langsam los. Die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu Corona-Schutzimpfungen für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren steht noch aus. Im Moment wird noch in einem so genannten „off label use“ der Erwachsenenimpfstoff extra für Kinder dosiert.

Berlin. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte findet die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zur Impfung von Kindern angemessen.

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Es gebe nun eine klare Empfehlung für Kinder mit bestimmten Vorerkrankungen, und die Möglichkeit der Impfung auch für gesunde Kinder, sagte der Pressesprecher des Verbandes, Jakob Maske, der Deutschen Presse Agentur. „Wir sehen natürlich den Druck für die Eltern, jetzt eine Entscheidung zu treffen“. Mit der Öffnungsklausel der Stiko hätten aber immerhin alle Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder impfen zu lassen.

Die Stiko hatte eine Impfung von Kindern von fünf bis elf Jahren empfohlen, die Risikofaktoren für einen schweren Covid-19 Verlauf oder Angehörige mit hohem Risiko haben. Außerdem können Eltern nach individueller Aufklärung auch ihre gesunden Kinder impfen lassen. Wenn es etwa im Umfeld der Familie chronisch Kranke gäbe, sei das ein guter Grund, die Kinder impfen zu lassen, sagte Maske. Für Besuche bei Großeltern, die vollständig geimpft und geboostert seien, sieht Maske hingegen keine zwingende Notwendigkeit einer Impfung.

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„Bei so geringer Krankheitslast haben wir keine Eile mit dem Impfen“

Er betont, dass die Daten noch nicht ausreichten, um mögliche seltene Nebenwirkung der Impfung zu erkennen. Zudem erkrankten jüngere Kinder selbst nur sehr selten schwer. „Bei so geringer Krankheitslast haben wir keine Eile mit dem Impfen.“ Momentan sei der Beratungsbedarf in den Praxen groß, grundsätzlich seien die Kinderärzte gut auf den Beginn der Impfungen bei jüngeren Kindern vorbereitet.

„Wir würden es begrüßen, wenn die Impfungen auch tatsächlich in den Kinderarztpraxen erfolgen würden“, sagt Maske mit Blick auf die Pläne der Politik, auch Apotheker oder Zahnärzte in die Impfkampagne einzubinden. „Wir haben eine Menge Ärzte, die dafür bereitstehen.“ In der nächsten Woche soll die Auslieferung des Impfstoffs für Kinder beginnen.

RND/dpa

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