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Kinder und Jugendliche im Lockdown: Grüne warnen vor „verlorener Generation“

  • Kommen mit dem verlängerten Lockdown noch mehr Einschränkungen auf Kinder zu?
  • Vor dem Coronagipfel mit der Kanzlerin warnen die Grünen.
  • Kinder und Jugendlichen dürften nicht zu einer „verlorenen Generation“ abgestempelt werden.
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Augsburg. Vor dem Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder haben die Grünen im Bundestag vor weiteren Einschränkungen für Kinder gewarnt.

Kinder brauchten Kontakt zu anderen Kindern, daher solle „die Isolation nur auf das Notwendigste reduziert werden“, sagte die kinder- und familienpolitische Sprecherin Ekin Deligöz der „Augsburger Allgemeinen“.

Kinder und Jugendlichen dürften nicht zu einer „verlorenen Generation“ abgestempelt werden, sagte Deligöz, die auch Vizepräsidentin des Deutschen Kinderschutzbundes ist.

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Trotz Corona sollten Kinder eine gute Bildung und Förderung bekommen, betonte sie. Angesichts geschlossener Schulen und Kitas dürften Kinder und Eltern auf keinen Fall alleine gelassen werden.

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„Für die Eltern, die nebenher arbeiten müssen, insbesondere in systemrelevanten Berufen, ist Notbetreuung unabdingbar“, sagte Deligöz. „Für andere ist mehr an Flexibilität in Homeoffice und Arbeitszeiten notwendig.“

Bundeskanzlerin Merkel berät mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder am Dienstag, wie es mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie nach dem Januar weitergehen soll. Bis Ende des Monats gilt der derzeitige Lockdown mit geschlossenen Schulen, Geschäften und eingeschränkten Privatkontakten. Diskutiert werden über eine Verlängerung und auch über schärfere Maßnahmen.

RND/cle/epd

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