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Kellner über Nicht-Berücksichtigung Hofreiters: „Es hat gerumpelt“

Michael Kellner, Bundesgeschäftsführer von Bündnis 90/die Grünen (Archivbild)

Berlin. Der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, hat die Nicht-Berücksichtigung Anton Hofreiters im künftigen Kabinett Scholz bedauert. „Ich hätte mir Anton Hofreiter sehr gewünscht, will aber auch sagen, Cem Özdemir steht natürlich ebenfalls für eine gesellschaftliche Veränderung.“

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Das sagte Kellner in der Sendung „Frühstart“ von RTL/ntv (Dienstag). Özdemirs Nominierung zum Landwirtschaftsminister sei ein „starkes Zeichen für unsere Republik“, sagte Kellner weiter. Er werde der einzige Minister sein mit Migrationsgeschichte.

Dass die Entscheidung der Parteispitze - für Özdemir und gegen Hofreiter - für Ärger in der Partei gesorgt hatte, räumte Kellner ein. „Nun, es hat gerumpelt und es gab unterschiedliche Wünsche, und es ist auch wirklich schwer, alle unter einen Hut zu bringen.“ Der bisherige Grünen-Fraktionschef Hofreiter soll nach Medienberichten nun Vorsitzender des Europaausschusses im Bundestag werden.

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Kellner begrüßt Lauterbach als Gesundheitsminister

Die Ernennung des SPD-Politikers Karl Lauterbach zum künftigen Bundesgesundheitsminister begrüßte Kellner ausdrücklich. „Es ist das richtige Zeichen, in dieser Pandemie einen Gesundheitsminister zu nehmen, der wirklich Ahnung von der Materie hat.“

RND/dpa

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