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Kein Feuerwerk: Städte bitten Bevölkerung um Zurückhaltung an Silvester

  • Das anstehende Silvester wird ganz anders als in den vergangenen Jahren.
  • Die Städte und Gemeinden bitten die Bürger noch einmal ausdrücklich um Zurückhaltung.
  • Es gelte vor allem, die Krankenhäuser vor Überlastung zu schützen, so der Geschäftsführer des Deutschen Städtetags.
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Berlin. Der Deutsche Städtetag hat die Bevölkerung aufgerufen, zum Jahreswechsel mit Blick auf das Corona-Geschehen verantwortungsvoll zu handeln und auf das Abbrennen von Feuerwerken zu verzichten.

„Leider ist es uns in diesem außergewöhnlichen Jahr nicht gelungen, die Infektionslage nachhaltig in den Griff zu bekommen. Deswegen appellieren die Städte an die Bürgerinnen und Bürger: Bleiben Sie an Silvester zu Hause oder feiern Sie bei Freunden nur in kleinem Kreis“, sagte Städtetag-Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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„Das neue Jahr lässt sich auch ohne Feuerwerk begrüßen“

Außerdem appelliert der Vertreter von mehr als 3400 Städten und Gemeinden in Deutschland an die Bürger, auf das traditionelle Böllern in diesem Jahr zu verzichten. „Bitte beachten Sie die jeweiligen Verbote für Feuerwerk vor Ort: In vielen Städten gelten sie auf öffentlichen Plätzen, in einigen Städten gibt es sogar ein flächendeckendes Böllerverbot und damit auch auf privaten Grundstücken“, sagte Dedy. „Das neue Jahr lässt sich auch ohne Feuerwerk begrüßen.“

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Dass die Bundesregierung den Verkauf von Feuerwerk verboten habe, sei richtig. „Auch die Menschen, die noch Feuerwerkaltbestände oder Einkäufe aus dem Ausland auf ihren privaten Grundstücken zünden möchten, bitten wir, das gut zu überlegen. Das ist nicht in allen Städten verboten, aber bitte handeln Sie verantwortungsvoll“, so der Verbandsvertreter. Es müsse verhindert werden, dass Notaufnahmen und Krankenhäuser durch unsachgemäßes Hantieren mit Böllern zusätzlich mit Verletzten belastet werden.

RND/cb

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