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Katrin Göring-Eckardt: Impfgipfel „hinkt der Realität hinterher“

  • Für Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt bleiben auch nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern noch viele Fragen offen.
  • Etwa hätte sie klare Absprachen zur Einbeziehung der Betriebsärzte erwartet.
  • Ihrer Ansicht nach hinke der Gipfel der Realität hinterher.
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Berlin. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sieht nach dem Impfgipfel weiteren Klärungsbedarf. „Damit die Impfkampagne in den nächsten Wochen bei besserer Impfstoffverfügbarkeit mehr Tempo entfalten kann, hätte es heute klare Absprachen und Vorbereitungen für die baldige Einbeziehung der über 10.000 Betriebsärzte geben müssen“, sagte Göring-Eckardt den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Es müsse zudem zügig geprüft werden, ob bei bestimmten Impfstoffen die Zulassung für Kinder und Jugendliche erweitert werden könne, oder wie Kinder anders schneller einen Impfschutz erhalten könnten. Der Impfgipfel habe viele Fragen offengelassen „und hinkt der Realität hinterher“.

Erfreut äußerte sich die Grünen-Politikerin über mögliche Erleichterungen für Geimpfte, die nach dem 28. Mai in Kraft treten könnten. „Dass für bereits Geimpfte und Genesene Beschränkungen bald verlässlich und in verantwortlichem Ausmaß zurückgenommen werden können, ist gut und überfällig.“

Es müsse schnell geklärt werden, wie der Nachweis über Impfungen oder eine überstandene Corona-Erkrankung in der Praxis erbracht werden soll.

RND/dpa

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