Bezug aufs Bürgergeld

„Hetze gegen Arbeitslose“: Nutzer kritisieren Christian Lindner nach „Kassiererin“-Tweet

Seit Freitagnachmittag wird Twitter-Nutzern der Begriff „Kassiererin“ in den Trends vorgeschlagen. Verantwortlich dafür ist FDP-Chef Christian Lindner, der mit einem Tweet am Freitag für allerlei Kritik sorgte.

Seit Freitagnachmittag wird Twitter-Nutzern der Begriff „Kassiererin“ in den Trends vorgeschlagen. Verantwortlich dafür ist FDP-Chef Christian Lindner, der mit einem Tweet am Freitag für allerlei Kritik sorgte.

FDP-Chef Christian Lindner hat am Freitag mit einem Tweet für jede Menge Aufsehen gesorgt. Nach dem traditionellen Dreikönigs­treffen seiner Partei setzte der 44-Jährige in Kombination mit dem Hashtag #DieZukunftGlaubtAnUns einen Tweet ab und bezog sich damit auf das kürzlich eingeführte Bürgergeld: „Die Kassiererin im Supermarkt darf niemals den Eindruck gewinnen, dass sie arbeitet und andere das Gleiche oder sogar mehr erhalten, wenn sie nicht arbeiten. Arbeit muss sich lohnen“, schrieb er.

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Bei den Nutzerinnen und Nutzern löste der Tweet Kritik aus. Mehr als 2700 Kommentare waren bis Samstagmorgen unter dem Beitrag zu finden. Der Begriff „Kassiererin“ war außerdem in den vorgeschlagenen Twitter-Trends aufgeführt. Auch wenn der Beitrag am Samstagmorgen mehr als 3000-mal geliked wurde, sind zahlreiche Gegenstimmen unter dem Lindner-Tweet zu lesen.

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Kritik an Lindners Tweet

Eine Nutzerin etwa wirft dem FDP-Politiker vor, bei dem von ihm angeführten Beispiel der „Kassiererin im Supermarkt“ handele es sich um eine Instrumentalisierung des Kürzens von Sozialleistungen:

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Auch Fernsehmoderator Jörg Kachelmann reagiert auf den Lindner-Tweet und findet deutliche Worte und schreibt: „Das Problem, wenn man Politiker in einem Land ist, in dem Ausbeutung seit jeher Staatsraison ist.“

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Publizist und Politiker Marco Bülow (Die Partei) bezeichnet Lindners Aussage als „zynisch und reine populistische Doppelmoral“. Er fordert, dass Lindner stattdessen dafür sorgen soll, „dass die Kassiererin vernünftig entlohnt wird und ein würdevolles Leben führen kann und eine akzeptable Rente bekommt (und nicht erst mit 70)“.

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„Hetze gegen Arbeitslose“

Ebenso deutliche Worte findet eine weitere Nutzerin, die Lindner vorwirft, ihm gehe es in diesem Zusammenhang „eigentlich nur um Hetze gegen Arbeitslose & Menschen, die von Hartz IV leben müssen“. Gleichzeitig fragt sie danach, was eigentlich aus der Übergewinnsteuer geworden sei.

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Ein weiterer Nutzer hält es zudem für interessant, „dass aus der FDP nie gefordert wird, dass die Kassiererin im Supermarkt mehr verdienen soll als bisher“.

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Bei dem traditionellen FDP-Dreikönigstreffen in Stuttgart sprach sich Lindner am Freitag gegen die Idee eines staatlichen Grunderbes zum 18. Geburtstag aus. Stattdessen wolle er in Bildung investieren, so der FDP-Chef.

RND/liz

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