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Anschlag mit Ziel, „möglichst viele Personen zu töten“: Anklage gegen mutmaßlichen IS-Anhänger

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) erhoben.

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) erhoben, der 2019 in Deutschland einen Terroranschlag vorbereitet haben soll. Der Syrer habe es sich „dabei zum Ziel gesetzt, möglichst viele Personen zu töten oder zumindest zu verletzen.“

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Das teilte die Karlsruher Behörde am Dienstag mit. Der Anschlag habe „in seiner Dimension früheren Anschlägen des IS in Europa ähneln“ sollen. Der Mann soll sich damals in Berlin schon Materialien für Sprengvorrichtungen besorgt und begonnen haben, sich selbst eine Maschinenpistole zu bauen. Laut Bundesanwaltschaft wurde er dann im November 2019 „in anderer Sache festgenommen“.

Unklar, wann Anschlagspläne ans Licht kamen

Wie die Ermittler weiter mitteilten, saß der Mann seither in Untersuchungshaft und seit März 2021 in Strafhaft. Die Bundesanwaltschaft habe mit Erhebung der Anklage „auch in hiesiger Sache den Erlass eines Haftbefehls gegen den Angeschuldigten beantragt“, hieß es.

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Ob die mutmaßlichen Anschlagspläne erst jetzt ans Licht kamen, war zunächst unklar. Dem Mann werden die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und Terrorismusfinanzierung vorgeworfen. Der Prozess soll am Berliner Kammergericht stattfinden, das die Anklage noch zulassen muss.

RND/dpa

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