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Karliczek will mehr Transparenz, Vergleichbarkeit und Qualität im Bildungswesen

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek drängt die Länder, den Weg für einen Nationalen Bildungsrat freizumachen. Der soll Empfehlungen geben – und damit viel bewegen.

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Berlin. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat die Länder aufgefordert, den Weg für einen Nationalen Bildungsrat freizumachen und mit seiner Hilfe den Umzug von Familien in ein anderes Bundesland zu erleichtern.

„Ich appelliere an die Länder: Geben wir uns einen Ruck, damit wir das hinbekommen. Wir reden schon viel zu lange darüber, dass ein Umzug von Land A in Land B den Eltern und Schulkindern keine schlaflosen Nächte bereiten darf“, sagte Karliczek dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Ein Umzug einer Familie mit Schulkindern von einem Bundesland in ein anderes muss in Zukunft, was die Schulfragen angeht, einfach unproblematisch sein. Das wäre sicher eines der ersten Themen für den Nationalen Bildungsrat“, fügte sie hinzu.

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Karliczek erläuterte, es gebe bei den Ländern zum Teil die „unbegründete Sorge“, dass der Bund über den Nationalen Bildungsrat in ihre Entscheidungshoheit – insbesondere bei den Schulen – eingreifen wolle. „Das will niemand“, sagte die Ministerin.

Die CDU-Politikerin sagte, der Nationale Bildungsrat solle mit Hilfe von Wissenschaftlern und Praktikern Empfehlungen geben. „Das Ziel müssen mehr Transparenz, Vergleichbarkeit und Qualität im Bildungswesen sein“, sagte sie.

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Von Tobias Peter/RND