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Karliczek über Corona-Impfstoffe: Bei leisestem Zweifel gäbe es keine Zulassung

  • Noch hat kein Corona-Impfstoff eine europäische Zulassung, doch lange wird es wohl nicht mehr dauern.
  • Auch wenn jetzt alles schnell geht, werden aber alle Vorgaben eingehalten, versichert Bundesforschungsministerin Anja Karliczek.
  • Laut einer Virologin gab es keine Abkürzungen bei der Impfstoffentwicklung.
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Berlin. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat erneut versichert, dass bei der Zulassung von Corona-Impfstoffen alle bestehenden Sicherheitsvorgaben eingehalten werden. Die Frage „sicher und wirksam“ sei die Kernfrage, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Berlin im Gespräch mit Journalisten.

Die Prüfungsmaßstäbe blieben auf dem gewohnt hohen Niveau. „Und wenn es den leisesten Zweifel gäbe, gäbe es keine Zulassung.“

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Die Virologin Marylyn Addo vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) betonte in dem Gespräch, es seien trotz der schnellen Impfstoffentwicklung keine Abkürzungen genommen worden. Karliczek sagte, die voraussichtliche Zulassung eines oder vielleicht auch mehrerer Impfstoffe in so kurzer Zeit sei ein „gigantischer Erfolg der Wissenschaft“. Sie bekräftigte, dass die Impfung freiwillig bleiben werde.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte vor wenigen Tagen gesagt, es gebe generell begründeten Anlass für die Annahme, dass Impfungen spätestens Anfang kommenden Jahres beginnen könnten, vielleicht sogar schon Ende dieses Jahres.

Noch hat kein Corona-Impfstoff eine europäische Zulassung. Mit Biontech, Curevac und IDT arbeiten drei deutsche Unternehmen derzeit an aussichtsreichen Impfstoffen. Biontech bereitet zusammen mit dem US-Pharmariesen Pfizer einen Zulassungsantrag für Europa vor.

RND/dpa

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