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Karliczek: Für Corona-Impfstoff gelten übliche hohe Qualitätsstandards

  • Einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor Covid-19 soll der Impfstoff von Biontech und Pfizer bieten.
  • Die EU hat bereits einen Kaufvertrag mit den Pharmafirmen abgeschlossen, Deutschland will bis zu 100 Millionen Dosen.
  • Forschungsministerin Anja Karliczek widerspricht nun Bedenken, ein Impfstoff könne vorschnell genehmigt werden.
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Berlin. Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat Bedenken widersprochen, ein Impfstoff gegen das Coronavirus könnte vorschnell genehmigt werden. „Wir halten uns an unsere hohen Qualitätsstandards im Zulassungsverfahren“, versicherte sie am Dienstag.

„Darauf sollen die Menschen sich verlassen können.“ Ein Corona-Impfstoff müsse die gleichen hohen Standards erfüllen wie andere Impfstoffe auch. „Deshalb wäre auch eine Zulassung in diesem Jahr ein ganz, ganz, ganz enormer Erfolg“, sagte die Ministerin.

EU handelt Liefervertrag mit Biontech und Pfizer aus

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Die Pharmafirmen Biontech und Pfizer hatten am Montag bekanntgegeben, dass ihr Impfstoff einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor Covid-19 biete. Eine Zulassung zunächst in den USA soll frühestens kommende Woche beantragt werden.

Wann der Impfstoff in Deutschland auf den Markt kommen könnte, ist offen. Die EU hat mit den Unternehmen aber bereits einen Liefervertrag ausgehandelt - Deutschland möchte bis zu 100 Millionen Dosen erhalten.

Laut Karliczek wurde das deutsche Unternehmen Biontech vom Bund mit 375 Millionen Euro zur Impfstoffentwicklung gefördert. Ein wirksames Mittel könne der Wellenbrecher sein, auf den alle warteten, sagte die CDU-Politikerin.

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Die von Biontech und Pfizer entwickelte Technologie mache es möglich, relativ zügig große Mengen von Impfstoff zu produzieren, so dass alle geimpft werden könnten, die das wollten. Entscheidend sei, wie das Mittel in die Fläche gebracht werde, damit es möglichst viele Menschen erreiche.

RND/dpa

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