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Lauterbach wegen Omikron „sehr, sehr in Sorge“ um alle Ungeimpften

  • Die Omikron-Variante des Coronavirus wird wohl schon bald das Infektionsgeschehen in Deutschland dominieren.
  • Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sorgt sich deshalb besonders um die Ungeimpften und appelliert an sie.
  • „Viele Ungeimpfte haben das Gefühl, dass der Zug für sie eh abgefahren sei. Das stimmt nicht!“, sagt der SPD-Politiker.
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Berlin. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist wegen der Omikron-Welle in der Pandemie „sehr, sehr in Sorge“ um die Ungeimpften. Er appellierte in der „Bild am Sonntag“ noch einmal an die Menschen, sich gegen Corona impfen zu lassen.

„Viele Ungeimpfte haben das Gefühl, dass der Zug für sie eh abgefahren sei. Das stimmt nicht!“ Die erste Impfung senke das Sterberisiko bereits nach 14 Tage drastisch. „Mit der Steigerung der Erstimpfungen können wir in der Omikron-Welle die Zahl der Corona-Toten wirksam senken“, sagte er.

Studien zeigten, dass sich Omikron wesentlich schneller verbreite als die Delta-Variante des Virus, aber dass Omikron auch etwas weniger schwere Fälle verursache. „Das ist aber keine Entwarnung für ältere Ungeimpfte“, sagte Lauterbach.

Corona-Medikament soll noch im Januar eingesetzt werden

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Der Minister rief auch noch einmal zum Tragen von Masken auf. „Die Viruslast der Infizierten ist bei Omikron niedriger, deshalb wirken Masken besser. Wir sollten unbedingt bei Begegnungen mit anderen Menschen Maske tragen.“ Dies gelte insbesondere für den Unterricht. „Das konsequente Tragen der Masken in den Schulen ist ein absolutes Muss für alle Klassen“, sagte er.

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Lauterbach: Corona-Inzidenz deutlich höher als ausgemessen
1:46 min
Die tatsächliche Inzidenz sei etwa zwei- bis dreimal so hoch, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Mittwoch in Berlin.  © Reuters
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Indes kann das Corona-Medikament Paxlovid noch im Januar erstmals zur Behandlung schwerer Corona-Verläufe eingesetzt werden, wenn es nach der Bundesregierung geht. „Ich bin zuversichtlich, dass wir bis Ende dieses Monats das dafür notwendige Paket geschnürt haben, dass wir also Lieferungen des Medikaments erhalten und eine Notfallzulassung erreicht haben“, sagte Lauterbach der „Welt am Sonntag“.

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Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bereite momentan eine entsprechende nationale Zulassung vor. Damit wäre Deutschland schon vor der noch ausstehenden Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA in der Lage, das Medikament des US-Pharmakonzerns Pfizer einzusetzen.

RND/dpa

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