Präventive Gesundheitspolitik angesichts des Ukraine-Konflikts

Lauterbach: Krankenhäuser bereiten sich auf Versorgung verletzter Ukrainer vor

Deutsche Krankenhäuser bereiten sich nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf die Versorgung schwer verletzter oder kranker Menschen aus der Ukraine vor.

Deutsche Krankenhäuser bereiten sich nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf die Versorgung schwer verletzter oder kranker Menschen aus der Ukraine vor.

Berlin. Deutsche Krankenhäuser bereiten sich nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf die Versorgung schwer verletzter oder kranker Menschen aus der Ukraine vor. Die russische Armee schrecke nicht davor zurück, die medizinische Infrastruktur in der Ukraine anzugreifen, sagte Lauterbach am Montag in Berlin. Deutschland wolle hier bei der Versorgung helfen, wenn es gelinge, die Menschen herauszuholen. Lauterbach versprach der Ukraine zudem die Lieferung von Medikamenten, Betäubungsmitteln und medizinischen Hilfsgütern. Bisherige Schwierigkeiten rund um Ausfuhrgenehmigungen und Zoll seien geklärt, sagte er.

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Lauterbach sagte, Deutschland habe ein starkes Gesundheitssystem und müsse diese Stärke nun erneut unter Beweis stellen. Deutschland könne Verletzte und Kranke versorgen. Die Krankenhäuser hielten dafür eine entsprechende Infrastruktur bereit. Zur Größenordnung erwarteter Patienten konnte sich der Minister noch nicht äußern und verwies auf die schwierige Lage. Um die Patienten sicher transportieren zu können, hoffe man auf Korridore. Deutschland werde eine zentrale Rolle bei der Versorgung verletzter und kranker Menschen aus der Ukraine spielen, sagte Lauterbach.

Gesundheitsminister Lauterbach: Die Pandemie ist noch nicht vorbei
07.03.2022, Berlin: Karl Lauterbach (SPD), Bundesgesundheitsminister, spricht bei einer Pressekonferenz. In der Pressekonferenz geht es um die medizinische Versorgung in der Ukraine und im ein neues Infektionsschutzgesetz. Foto: Christophe Gateau/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Lauterbach betonte auch, dass nun funktionierende Infektionsschutzgesetze benötigt würden, um schnell und erfolgreich auf zukünftige Ausbrüche zu reagieren.

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Deutsche Mediziner wollen vor Ort helfen

Dem Minister zufolge wollen zudem deutsche Ärztinnen und Ärzte Hilfe in der Ukraine leisten. Koordiniert wird dies nach Angaben des Ministeriums von internationalen Hilfsorganisationen. Das Auswärtige Amt unterstützt dabei auch finanziell. Wie viele Mediziner dazu bereit sind, konnte Lauterbach nicht sagen. Es gebe konkrete Anfragen, sagte er und drückte seinen Respekt dafür aus. Jeder wisse, mit welchem Risiko dies behaftet sei, sagte er.

Lauterbach betonte zudem, dass Flüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland behandelt werden sollen wie deutsche Staatsbürger. Damit hätten sie vollen Zugang zur Gesundheitsversorgung. Auch ein Impfangebot soll ihnen gemacht werden.

RND/epd

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