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Lauterbach: Bund hat zu wenig Impfstoff bestellt – reicht laut Bericht nicht für Booster-Kampagne

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

Der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht die Impfkampagne in Deutschland in Gefahr. Wie er laut „Spiegel“ gegenüber den Gesundheitsministern der Länder gesagt haben soll, habe der Bund viel zu wenig Impfstoff bestellt. Es gebe einen gravierenden Impfstoffmangel in den nächsten Monaten, so Lauterbach.

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In den Tagesthemen zeigte sich Lauterbach über die knappen Impfstoffkäufe überrascht und ergänzte: „Diesen Impfstoffmangel zu beseitigen, daran arbeite ich bereits seit Tagen.“ Er wolle nun alle Kanäle bei der Impfstoffbeschaffung nutzen - auch direkte Kontakte in die Pharmaunternehmen. Lauterbach betonte dabei: „Es muss alles EU-konform funktionieren.“

Klaus Holetschek (CSU), der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, bestätigte, dass Lauterbach nach der Inventur erklärt habe, dass Deutschland deutlich mehr Impfstoffe brauche. Die Länderminister hätten Lauterbach ausdrücklich bestärkt, „alle Hebel in Bewegung zu setzen, um mehr Impfstoff zu beschaffen, gerade auch für das erste Quartal nächsten Jahres“, betonte der CSU-Politiker. Nach RND-Informationen aus dem Gesundheitsministerium ist ein Impfstoffmangel ab der letzten Dezemberwoche erkennbar. Er setzt sich dann im ersten Quartal fort.

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Moderna liefert mehr als Biontech

Lauterbach habe laut Bericht gesagt: „Für das gesamte erste Quartal ist viel zu wenig Impfstoff gekauft worden. Die Mengen reichen nicht, um die Booster-Impfkampagne zu fahren.“ Besonders betroffen sei ausgerechnet der wichtige Monat der Booster-Kampagne, für den Impfstoff fehle. „Und die Situation ist im Februar und März nicht besser“, wird Lauterbach zitiert.

Corona-Impfung: Immunologen gegen „Booster“ nach vier Wochen

Immunologen sehen Pläne der Politik kritisch, nach der Booster-Impfungen bereits nach vier Wochen möglich sein sollen.

Moderna kann offenbar deutlich mehr Impfdosen liefern als Biontech: So würde Deutschland in den letzten beiden Wochen des Jahres zehn Millionen Dosen Moderna pro Woche erhalten. Von Biontech gebe es zwei Millionen Impfdosen in den beiden letzten Wochen zusammen.

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RND/scs/tms/dre

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