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  • Karl Lauterbach: Grünen Politiker wirbt für SPD-Mann als Gesundheitsminister

Grünen-Politiker spricht sich für SPD-Mann Lauterbach als Gesundheitsminister aus

  • Karl Lauterbach hat sich während der Corona-Krise als Gesundheitsexperte profiliert.
  • In der Ampelregierung könnte er das Gesundheitsministerium übernehmen, doch es scheint Vorbehalte gegen ihn zu geben.
  • Jetzt wirbt sogar ein Grünen-Politiker für Lauterbach.
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Berlin. Der Grünen-Politiker Janosch Dahmen hat in einem Interview für Karl Lauterbach (SPD) als Bundesgesundheitsminister plädiert. Im Gespräch mit dem „Spiegel“ sagte er: „Ich glaube, er gehört zweifelsohne parteiübergreifend zu den größten Experten, die wir in diesem Land haben.“ Wer letztendlich die Führung des Ministeriums übernehme, entscheide die SPD, sagte er weiter. Aber er halte es für richtig, jemanden mit „viel Ahnung und Expertise“ zu nehmen.

SPD, Grüne und FDP hatten am Mittwoch ihren Koalitionsvertrag präsentiert und auch die Verteilung der Ministerien bekanntgegeben. Demnach wird das Gesundheitsressort an die Sozialdemokraten gehen. Während die Ministerinnen und Minister von Grünen und FDP bereits feststehen, möchte die SPD sich noch bis Anfang Dezember Zeit lassen.

In den sozialen Medien erhält Lauterbach viel Zuspruch

Neben Karl Lauterbach gelten auch Petra Köpping, sächsische Gesundheits- und Sozialministerin, sowie Sabine Dittmar, gesundheitspolitische Sprecherin der Partei, als Anwärterinnen auf den Posten im Gesundheitsministerium. Lauterbach hat sich während der Corona-Pandemie als Mahner und Gesundheitsexperte hervorgetan. Der studierte Mediziner ordnet auf Twitter und in verschiedenen Talkshows fast täglich die aktuelle Corona-Lage ein.

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Dass Lauterbach nicht als künftiger Gesundheitsminister gesetzt ist, stieß in den vergangenen Tagen besonders im Netz auf Kritik. Auf Twitter trendete beispielsweise der Hashtag „Wir wollen Karl“. So schrieb ein User: „Es ist unverantwortlich, einen Gesundheitsexperten wie Karl Lauterbach in Zeiten der Pandemie nicht zum Gesundheitsminister zu nominieren.“

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RND/jw

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