Drohungen und Anfeindungen: Karl Lauterbach erstattet 59 Anzeigen

  • Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach ist erneut das Ziel von Drohungen und Anfeindungen geworden.
  • Auf Twitter zeigte er ein Foto eines Stapels von Anzeigen, die er zuletzt unterschreiben musste.
  • Vielen Wissenschaftlern, die gegen die Pandemie kämpfen, gehe es ähnlich, erklärte Lauterbach.
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Berlin. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat offen über gegen ihn gerichtete Drohungen gesprochen und demonstrativ einen Stapel von ihm erstatteter Anzeigen fotografiert. Er wisse, dass es vielen Wissenschaftlern, die gegen die Pandemie kämpfen, ähnlich gehe, so Lauterbach. Der Politiker zeigte das Bild bei Twitter. Das Foto wurde tausendfach gelikt.

„Ich bringe nur das Nötigste zur Anzeige“, schrieb der Gesundheitsexperte weiter. „Drohungen, Aufrufe zur Gewalt und Straftaten, menschenverachtende Beleidigungen der letzten Wochen.“ Insgesamt habe er 59 Anzeigen zu Papier gebracht, erklärte Lauterbach.

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Der SPD-Gesundheitsexperte wird immer wieder zum Ziel von Anfeindungen – nicht zuletzt wegen seines politischen Engagements in der Corona-Pandemie. Lauterbach fordert seit Längerem einen harten Lockdown, um der dritten Welle Herr zu werden. Der SPD-Politiker und Arzt gehört zu den exponiertesten Persönlichkeiten der öffentlichen Diskussion rund um die Corona-Politik.

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Vor einigen Tagen war sein Auto mit Farbe beschmiert worden. Karl Lauterbach zeigte sich daraufhin auf Twitter gewohnt kämpferisch – sein Post bekam zahlreiche Likes, viele Twitter-User sprachen ihm ihre Unterstützung aus.

RND/ag

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