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Laschet geht von Mehrheit für sich im CDU-Präsidium aus

  • Wenn die CDU ihn will, will Markus Söder Kanzlerkandidat für die Union werden.
  • Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet glaubt aber an den Rückhalt in seiner Partei.
  • Er gehe von einer Mehrheit im Präsidium für sich aus, sagte er am Sonntagabend.
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Berlin. Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet geht zuversichtlich in den Entscheidungsprozess mit der CSU über den gemeinsamen Kanzlerkandidaten. Auf die Frage, ob er eine Mehrheit für seine Kandidatur im CDU-Präsidium habe, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident am Sonntagabend im „Bild live“-Talk „Die richtigen Fragen“: „Da gehe ich mal von aus, aber wir werden das morgen sehen. Ich will dem nicht vorgreifen.“

Nach eigenem Bekunden kennt er niemanden im Präsidium, der ihn als Kandidaten ablehnt: „Ich habe das bisher nicht gehört“, sagte Laschet, der mit CSU-Chef Markus Söder um die Kandidatur konkurriert.

Söder stellt Entscheidung in dieser Woche in Aussicht

Laschet bekräftigte, dass es am Montag keinen Beschluss, sondern nur ein Meinungsbild geben soll. Ihm wäre es am liebsten, wenn die Entscheidung von den Präsidien von CDU und CSU gemeinsam getroffen würde: „Traditionell gibt es immer am Ende einen gemeinsamen Beschluss der Präsidien. Das war bei jeder Bundestagswahl seit 1949 so und das würde ich mir auch dieses Mal wünschen.“

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Söder und Laschet hatten am Wochenende beide erklärt für die Kanzlerkandidatur bereit zu stehen. Wann eine Entscheidung in der Frage fallen wird, ist noch unklar. Söder sagte am Sonntagabend im ZDF, er halte eine Entscheidung noch in dieser Woche für möglich.

RND/dpa

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