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Auf Dienstreise in Indien: Merkel lässt Friedrich Merz abblitzen

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel reagiert kühl auf die massive Kritik von Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz an ihrer Regierungsarbeit.
  • Sie bekomme auch viel Unterstützung, sagt sie am Rande ihrer Indien-Reise.
  • Dort bekommt sie überschwängliches Lob von Ministerpräsident Narendra Modi.
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Neu Delhi. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf die massive Kritik und die indirekten Rücktrittsforderungen von Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz reagiert und sich demonstrativ ungerührt gezeigt. „Ich freue mich, dass ich in Deutschland für meine Arbeit auch sehr viel Unterstützung bekomme. Wir leben in Demokratien, da muss man auch mit Kritik umgehen“, sagte Merkel am Rande von Regierungskonsultationen in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi auf eine Frage von Journalisten.

Zuvor hatte der indische Ministerpräsident Narendra Modi Merkel als „außerordentliche Führerin, nicht nur für Europa, sondern für die ganze Welt“ bezeichnet.

Merz hatte Merkel nach der thüringischen Landtagswahl Führungsschwäche und Untätigkeit vorgeworfen und darauf auch die Niederlage der CDU zurückgeführt. Unterstützung hatte Merz vom früheren hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch bekommen.

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Merz attackiert Merkel – Seehofer mahnt zur „Disziplin“
0:51 min
Nach dem schlechten Abschneiden der CDU bei der Landtagswahl in Thüringen gehen Funktionäre der Partei auf Kanzlerin Merkel los, darunter auch Friedrich Merz.  © Daniela Vates/AFP