K-Frage der Union: Die Stärken und Schwächen der Kandidaten

  • In der Union tobt ein Machtkampf um die Kanzlerkandidatur.
  • Sogar Markus Söder (CSU) wird inzwischen gehandelt.
  • Wer käme für eine Kandidatur überhaupt infrage? Ein Überblick.
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Berlin. Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) wettete kürzlich auf NRW-Ministerpräsident Armin Laschet als CDU-Kanzlerkandidat. Das CDU-Urgestein Elmar Brock sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), er glaube an einen Kanzlerkandidaten der CSU, also an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder.

Friedrich Merz bringt sich mit Verbalattacken und unter Mithilfe der Jungen Union immer wieder selbst ins Spiel. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer darf man unterstellen, dass sie einst aus dem Saarland nach Berlin wechselt, um irgendwann im Kanzleramt zu landen. Und dann gibt es noch den ehrgeizigen Gesundheitsminister Jens Spahn.

Die K-Frage könnte sich schneller stellen als gedacht

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Die Frage nach einem Kanzlerkandidaten scheint im Moment noch weit entfernt. Aber sollte die SPD die GroKo Ende des Jahres platzen lassen, könnte sie dringender werden, als es momentan scheint.

Offiziell hat sich noch niemand zu seinen Ambitionen bekannt, auch AKK nicht. Aber das gehört zum politischen Spiel. Denn wer sich früh aus der Deckung wagt, steht länger unter scharfer Beobachtung und macht sich länger als vielleicht nötig zur Zielscheibe seiner Gegner. Zum anderen will niemand den Eindruck erwecken, es gehe in der CDU um persönliche Ambitionen.

Welche Stärken und Schwächen haben die wichtigsten Kandidaten? Ein Überblick.

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Stärken: In der CSU ist er inzwischen unumstritten. Söder weiß innerhalb der Union womöglich noch am besten, wie „Volkspartei“ geht. Bayern steht als Bundesland gut da, mit diesem Pfund könnte Söder im Wahlkampf wuchern. Söder selbst gibt sich ein eher grünes Image, was ein Bündnis mit den Grünen auf Bundesebene zumindest möglich erscheinen lässt. Schwächen: Wenn sich die CDU in der K-Frage doch noch einigt, ist Söder mit seiner CSU innerhalb der Union chancenlos. Bayerische Politiker sind vor allem in Norddeutschland traditionell eher schwer vermittelbar.  @ Quelle: imago images / Overstreet
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