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Junge Union will mit Laschet Wahlkampf machen – „Söder wird gebraucht“

  • Die Junge Union sieht es nach der Entscheidung für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten als Aufgabe aller, CDU und CSU wieder „zusammenzuführen“.
  • Die JU hatte mehrheitlich Markus Söder unterstützt.
  • Nun wolle sie aber gemeinsam mit dem Kanzlerkandidaten in den Wahlkampf ziehen, so JU-Chef Tilman Kuban.
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Berlin. Der Unions-Nachwuchs von der Jungen Union (JU) hat sich nach der Entscheidung für CDU-Chef Armin Laschet im Machtkampf um die Kanzlerkandidatur für einen Schulterschluss der Mutterparteien CDU und CSU ausgesprochen.

Es sei nun die Aufgabe aller, mit Laschet die Unionsgemeinschaft „wieder zusammenzuführen und dafür zu sorgen, dass es keine Verlierer in der Union gibt“, sagte JU-Chef Tilman Kuban am Donnerstag bei einem gemeinsamen Online-Auftritt dem Landesvorsitzenden der Jungen Union Bayern, Christian Doleschal.

Die JU habe mit CSU-Chef Markus Söder zwar mehrheitlich einen anderen Kandidaten unterstützt - „aber auch immer deutlich gemacht, dass wir gemeinsam mit CDU und CSU und dem Kanzlerkandidaten in den Wahlkampf ziehen werden“, sagte Kuban. Eine Vorstandssitzung der Bundes-JU mit der JU in Bayern am Mittwoch habe gezeigt: „Es gibt volle Kraft voraus.“ Es zeichne Söder aus, dass er bereit sei, für die Union gemeinsam zu kämpfen. Söder werde gebraucht. Zudem glaube er, dass Söder auch wisse, „was er von der Gemeinschaft CDU und CSU hat“.

Mit inhaltlicher Debatte wieder begeistern

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Eine gewisse bedrückte Stimmung sei nach einem solchen Wettbewerb normal, sagte Kuban. Er sei sich aber sicher, dass man die JU-Mitglieder mit einer inhaltlichen Debatte wieder begeistern könne und dass CDU und CSU es schafften, mit einem starken Wahlprogramm in den Wahlkampf zu gehen. Nach der Entscheidung habe es einige Austritte aus der JU gegeben. Er habe mit jedem Einzelnen telefoniert und einige überzeugen können, weiterhin JU-Mitglied zu bleiben.

Doleschal dankte den CDU-Landesverbänden für ihre Unterstützung für den bayerischen Ministerpräsidenten. Es sei nicht selbstverständlich, dass diese sich so deutlich positioniert hätten. „Wir akzeptieren das Ergebnis. Die Stimmung ist aber noch nicht da, wo sie hingehört.“ Nun sei es wichtig, dass auch von Laschet und der CDU-Zentrale Signale kämen, damit die Stimmung gedreht werde. Söder sei ein Teamspieler, er werde die CDU unterstützen, wie dies die gesamte CSU tun werde.

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RND/dpa

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