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Jung, populär, nun auch katholisch: Philipp Amthor ließ sich taufen

  • Der Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor (CDU) kommt aus einer atheistisch geprägten Familie aus dem Osten Mecklenburg-Vorpommerns.
  • Er sitzt seit 2017 im Bundesparlament und hat sich bereits als Innenpolitiker einen Namen gemacht.
  • Nun gab der dem konservativen Flügel zugerechnete Politiker bekannt, er habe sich in kleinem Kreis taufen lassen.
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Sein aus Ostpreußen stammender Urgroßvater ist noch katholisch gewesen – nun ist es Urenkel Philipp Amthor auch. Der CDU-Bundestagsabgeordnete aus Ueckermünde (Mecklenburg-Vorpommern) hat sich katholisch taufen lassen, schreibt der 27-Jährige in der „Bild am Sonntag“.

Amthor kommt aus einem atheistisch geprägten Elternhaus. Die Entfremdung der Menschen von der Religion sei eine der wenigen Sachen, die die DDR gut hinbekommen habe, antwortete er häufig in Interviews auf entsprechende Fragen.

„Meine Heimat in Vorpommern liegt ja eher in der katholischen Diaspora, was sich schon daran erkennen lässt, dass sich in meiner Schulklasse damals sogar nur ein einziger Klassenkamerad hat katholisch firmen lassen. Das hat mich allerdings nicht davon abgehalten, mich aus voller Überzeugung für die katholische Kirche zu entscheiden, an der ich vor allem auch ihre Regelhaftigkeit schätze“, so Amthor.

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„Glaube ist private Angelegenheit“

„Der Glaube ist für mich vor allem eine sehr private Angelegenheit und ich möchte nicht, dass er politisch instrumentalisiert wird. Aus ganz bewusster Überzeugung habe ich mich nach reiflicher Überlegung am 13. Dezember in einer Berliner Kirche im kleineren Kreis katholisch taufen lassen“, so Amthor in der „BamS“.

„Es war ein längerer Weg und kein Schnellschuss, sondern eine ganz bewusste Entscheidung. Von meinem privaten Umfeld habe ich dafür viel Rückendeckung erfahren.“

Gegen Abtreibung und gleichgeschlechtliche Ehe

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Amthor ist sein 2008 Mitglied der Jungen Union. Der Jurist ist seit 2017 Mitglied des Bundestags. Dort arbeitet er im Innen- und Europaausschuss. In der CDU bekennt Amthor sich selbst zum konservativen Flügel. Er kritisiert den Gender-Mainstreaming, lehnt Abtreibungen ab und stimmte auch gegen die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe.


RND/cle

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