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Juncker über Alkohol-Vorwürfe: „Betrunken kann man Trump nicht in die Knie zwingen“

  • EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wehrt sich gegen Behauptungen, er habe ein Alkoholproblem.
  • Er sagt: „Man kann nicht Trump in die Knie zwingen, wenn man betrunken ins Weiße Haus geht."
  • Welches Denkmal er sich wünscht, verrät Juncker im RND-Interview.
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Brüssel. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat eingeräumt, dass ihn die Vorwürfe, er habe ein Alkoholproblem, anfänglich getroffen haben. „Am Anfang hat mich das sehr gestört“, sagte Juncker dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Dienstag). „Mittlerweile interessiere ich mich nicht mehr für solche Behauptungen“, so Juncker.

Weiter sagte der Kommissionspräsident: „Man kann nicht Trump in die Knie zwingen, wenn man betrunken ins Weiße Haus geht. Und viele, die noch nie im Weißen Haus waren, können dorthin überhaupt nicht gehen, weil sie dauernd betrunken sind.“ Juncker hatte dem US-Präsidenten im vergangenen Jahr den vorläufigen Verzicht auf Autozölle abgerungen.

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Im Jahr 1999 verriet Jean-Claude Juncker im "Spiegel" einen "Trick", mit dem Staats- und Regierungschefs in der EU auch unbeliebte Projekte voran bringen: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.".  @ Quelle: picture alliance/AP Photo
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Der scheidende Kommissionspräsident kündigte an, nach Ende seiner Amtszeit ein Buch über Europa schreiben zu wollen. „Ich kann nichts anderes. Oder besser gesagt: Ich kann nichts anderes besser als Europa“, sagte Juncker.

Sollte ihm einst ein Denkmal in Brüssel gesetzt werden, dann „wünsche ich mir große Traumtürme, in deren Stockwerken Träume sind, die nach und nach Wirklichkeit werden“, sagte Juncker.