Juncker nach riskanter Operation wieder zu Hause

  • Der scheidende EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker musste sich einer schweren Operation unterziehen.
  • Nun ist er wieder zu Hause.
  • Offenbar erholt er sich gut und kann in der nächsten Woche wieder seiner Arbeit nachgehen.
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Brüssel. Eineinhalb Wochen nach einer schweren Operation ist der scheidende EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker wieder zu Hause. „Er erholt sich gut“, sagte eine Kommissionssprecherin am Freitag in Brüssel. Juncker werde kommende Woche zurück im Büro erwartet.

Juncker musste sich einer Aneurysma-Operation unterziehen und war nach dem Eingriff auch kurze Zeit auf der Intensivstation. Ein Aneurysma ist eine mit Blut gefüllte Ausstülpung einer Arterie, die plötzlich aufreißen kann. In dem Fall besteht die Gefahr zu verbluten. Auch eine Operation kann riskant sein.

Noch geschäftsführend im Amt

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Der 64-Jährige hatte seine Amtszeit als Präsident der EU-Kommission am 31. Oktober offiziell beendet. Er ist aber weiter geschäftsführend im Amt, weil die Kommission von Nachfolgerin Ursula von der Leyen noch nicht vom Europaparlament bestätigt ist. Sie will am 1. Dezember starten.

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Der Politiker aus Luxemburg hatte in der Vergangenheit immer wieder Gesundheitsprobleme. Im August wurde er an der Gallenblase operiert. Häufiger klagte Juncker auch über Ischias-Beschwerden.

RND/dpa

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