Juncker lobt Syrien-Vorstoß Kramp-Karrenbauers

  • Der EU-Kommissionschef ruft die Europäer zu einer aktiveren Außenpolitik auf.
  • Die Idee zur Einrichtung einer international beaufsichtigten Sicherheitszone in Nordsyrien markiere „einen Schritt in die richtige Richtung“.
  • Europa brauche dringend mehr „Weltpolitikfähigkeit“.
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Brüssel. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat den Syrien-Vorstoß von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer begrüßt. „Ich kenne den Plan nicht im Detail. Aber ich finde es begrüßenswert, dass es einige in Europa gibt, die nicht mehr zuschauen wollen“, sagte Juncker dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Die Idee zur Einrichtung einer international beaufsichtigten Sicherheitszone in Nordsyrien markiere „einen Schritt in die richtige Richtung“, sagte der Luxemburger. „Wir brauchen eine gehörige Portion mehr Weltpolitikfähigkeit. Mir ist es schon sehr wichtig, dass die Europäer auf internationaler Bühne Farbe bekennen und sich nicht einfach von anderen Akteuren die Pläne ins Logbuch diktieren lassen“, betonte Juncker, der voraussichtlich am 1. Dezember seinen Posten als EU-Kommissionschef an die CDU-Politikerin Ursula von der Leyen abgeben wird.

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Kramp-Karrenbauer will eine internationale Sicherheitszone in Syrien
0:57 min
Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer will Soldaten aus Europa nach Syrien schicken, um für Stabilität zu sorgen.  © dpa
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