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Klöckner: Tiertransporte müssen erst EU-weit verboten werden

  • Nur durch ein europäisches Vorgehen kann ein Tiertransport-Verbot erreicht werden, glaubt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU).
  • Solange Tiertransporte in Drittstaaten erlaubt seien, „ist ein nationales Verbot nicht möglich“.
  • Dass einige Länder dies im Bundesrat gefordert hätten, sei reine Symbolpolitik, sagte Klöckner.
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Düsseldorf. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) glaubt, dass ein Tiertransport-Verbot nur durch ein gemeinsames europäisches Vorgehen erreicht werden kann. „Vorschläge, Deutschland möge es im Alleingang verbieten, klingen gut, laufen rechtlich aber ins Leere.“

Das sagte Klöckner der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwoch). Solange Tiertransporte in Drittstaaten durch eine EU-Verordnung erlaubt seien, „ist ein nationales Verbot nicht möglich. Dass einige Länder das im Bundesrat gefordert haben, ist also reine Symbolpolitik“.

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Klöckner: Schlupflöcher müssen geschlossen werden

Kritik übte sie auch an der Haltung einzelner deutschen Bundesländer. Ein Land schiebe den Ball zum anderen, sagte Klöckner. „Wenn Bayern nicht abfertigt, werden die Tiere in ein anderes Bundesland gebracht, das genehmigt.“ Das seien Schlupflöcher, die geschlossen werden müssten.

Die Ministerin betonte weiter, stundenlange Transporte über Tausende von Kilometern könnten den Tieren nicht gerecht werden. Tierschutz dürfe nicht an den Grenzen der EU Halt machen.

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„Deshalb kämpfe ich für ein EU-weites Verbot“, erklärte Klöckner.

RND/epd

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