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  • Jugendlicher stirbt an Corona: USA wegen Coronavirus-Fall in Kalifornien alarmiert

Coronavirus: Tod eines infizierten Teenagers alarmiert USA

  • Erstmals melden US-Behörden in der Corona-Krise den Tod eines Minderjährigen.
  • Der 17-Jährige aus Lancaster bei Los Angeles war infiziert – ebenso wie sein Vater.
  • Todesursache war ein septischer Schock – der auch andere Ursachen haben könnte, aber auch durch Covid-19-Infektionen ausgelöst werden kann.
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Erstmals seit Beginn der Corona-Krise haben Behörden in den USA in der Nacht zum Mittwoch den Tod eines Teenagers gemeldet. Der 17-Jährige aus Lancaster bei Los Angeles sei ebenso wie sein Vater mit dem Coronavirus infiziert gewesen, berichtet die “Los Angeles Times”.

Lancaster, Los Angeles: 17-Jähriger mit Corona infiziert

“Es ist schrecklich, ein Kind zu verlieren”, sagte der Bürgermeister von Lancaster, Rex Parris, der Zeitung.

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Der Junge lag dem Bericht zufolge wegen Atemproblemen im Krankenhaus und erlitt dann einen septischen Schock. Die Gesundheitsbehörde der Region Los Angeles sprach von einem “komplexen” Fall, den man noch näher untersuchen werde. Für den septischen Schock könne es auch andere Ursachen geben. Fest steht jedoch, dass der Junge infiziert war und keine Vorerkrankungen hatte.

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Ein septischer Schock kann durch Infektionen aller Art angestoßen werden. Er gehört zu den am meisten gefürchteten Komplikationen auf Intensivstationen. Dabei kommt es zu einem lebensbedrohlichen Blutdruckabfall. Auch im Zusammenhang mit dem Coronavirus gilt der septische Schock als mögliche Komplikation.

Corona in den USA: Vater hatte “jeden Tag engen Kontakt mit der Öffentlichkeit”

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Die Chefin der Gesundheitsbehörde von Los Angeles, Barbara Ferrer, bezeichnete den Tod des Teenagers als eine “furchtbare Mahnung”, dass das Virus Menschen aller Altersgruppen schaden kann.

Die Behörden in Kalifornien verfolgen jetzt mit Sorge die Wege, die der Vater des verstorbenen Jungen in letzter Zeit genommen hat: Als Fahrer beim Transportservice Uber hatte er, wie Bürgermeister Parris sagte, “jeden Tag engen Kontakt mit der Öffentlichkeit”.

Insgesamt zählen die USA inzwischen mehr als 800 Tote und 55.000 registrierte Infizierte. Sorgen bereitet Behörden und Öffentlichkeit nicht zuletzt das ungünstige Zahlenverhältnis, das offenbar auf eine hohe Dunkelziffer von unerkannt Infizierten hindeutet.

In Deutschland sind derzeit 32.991 Infizierte und 159 Tote registriert (Quelle: Johns Hopkins University, Stand: Mittwoch 8.00 Uhr).

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