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Jürgen Trittin: Differenzen zu Russland bleiben groß

  • Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin zieht eine gemischte Bilanz des USA-Russland-Gipfels.
  • Der Austausch der Botschafter sei positiv.
  • Aber es blieben weiter „überbordende“ Differenzen.
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Berlin. Die Annäherung zwischen den USA und Russland hat nach Einschätzung des Grünen-Außenpolitikers Jürgen Trittin die große Kluft nur geringfügig verkleinert. „Es bleibt offensichtlich, dass die Differenzen überbordend bleiben“, sagte Trittin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Die Haltung von Russlands Staatspräsident Wladimir Putin zur Haft des Oppositionspolitikers Alexej Nawalny sei „an Zynismus nicht zu überbieten“. Auch der fortgesetzte Versuch Russlands, Wahlen in anderen Ländern zu beeinflussen, sei inakzeptabel.

Trittin: Druck auf Kreml im Fall Nawalny aufrechterhalten

Das Treffen Putins mit US-Präsident Joe Biden sei dennoch wichtig gewesen. „Es zeigt, dass der Weg für Diplomatie immer noch offen steht. Deshalb ist auch die Rückkehr der Botschafter ein wichtiger Schritt.“ Die Weltgemeinschaft müsse aber den Druck auf den Kreml im Fall Nawalny aufrechterhalten und entschlossen und ruhig auf Putins aggressives Vorgehen reagieren.

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Ob das Treffen im Bereich der Rüstungskontrolle und Abrüstung Fortschritte bringe, sei offen.

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