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Johnson appelliert bei G7-Gipfel: “Wir müssen an einem Strang ziehen”

  • Der britische Premierminister Boris Johnson hat zum Auftakt des G7-Treffens zu einer gemeinsamen Bekämpfung der Corona-Pandemie aufgerufen.
  • “Es hat keinen Sinn, dass wir nur unsere eigene Bevölkerung impfen”, sagte er.
  • Außerdem forderte Johnson einen gemeinsamen Ansatz für den Wiederaufbau der Weltwirtschaft nach der Pandemie.
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London. Zum Auftakt des G7-Treffens hat der britische Premierminister Boris Johnson mit Nachdruck die Staats- und Regierungschefs zu einem gemeinsamen Vorgehen in der Corona-Pandemie aufgefordert.

„Es hat keinen Sinn, dass wir nur unsere eigene Bevölkerung impfen“, sagte Johnson bei einer Video-Konferenz mit seinen Kollegen am Freitag der Nachrichtenagentur PA zufolge. „Wir müssen sicherstellen, dass die ganze Welt geimpft ist, weil dies eine globale Pandemie ist und es keinen Sinn macht, wenn ein Land dem anderen weit voraus ist“, sagte Johnson. „Wir müssen an einem Strang ziehen.“ Die Gruppe sieben führender Wirtschaftsmächte müsse dafür sorgen, dass Impfstoffe weltweit gleichmäßig verteilt würden.

Video
Johnson stellt Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Aussicht
1:25 min
Bei den Lockerungen müsse man sehr vorsichtig sein, sagte der britische Premierminister Boris Johnson.  © Reuters
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Johnson betonte zudem, dass ein gemeinsamer Ansatz für den Wiederaufbau der Weltwirtschaft nach der Pandemie nötig sei. Dabei müsse auch der Klimawandel wieder stärker in den Fokus rücken. Grüne Technologie müsse deshalb im Herzen des Aufbauplans stehen, dadurch könnten weltweit „Hunderttausende, wenn nicht Millionen Jobs“ geschaffen werden.

Großbritannien hat derzeit den Vorsitz der G7 inne. Im Juni ist ein echtes Treffen der Mitglieder - außer Großbritannien noch die USA, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan und Kanada - im südwestenglischen Cornwall geplant.

Johnson lobte die Bedeutung der Gruppe: „Die G7 ist die große Versammlung gleichgesinnter, liberaler, Freihandel treibender Demokratien.“ Dies zeige sich im Zusammenhalt bei vielen Fragen und Problemen wie jüngst dem Militärputsch in Myanmar und der Verurteilung des russischen Kremlgegners Alexej Nawalny.

RND/dpa

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