• Startseite
  • Politik
  • Johnson & Johnson Impfstoff: Wohl weniger Corona-Impfdosen im zweiten Quartal wegen Lieferproblemen

Wohl weniger Impfdosen im zweiten Quartal: Johnson & Johnson hat Lieferprobleme

  • Das Vakzin von Johnson & Johnson gilt als wichtig für die Impfkampagne, da nur eine Spritze notwendig ist.
  • 55 Millionen Impfstoffdosen werden für die EU im zweiten Quartal erwartet.
  • Doch der US-Hersteller Johnson & Johnson hat offenbar Lieferprobleme.
Anzeige
Anzeige

Brüssel/Leiden. Der US-Hersteller Johnson & Johnson hat nach Angaben aus EU-Kreisen Lieferprobleme bei seinem Corona-Impfstoff angezeigt. Die für das zweite Quartal erwarteten 55 Millionen Impfstoffdosen würden wohl nicht erreicht, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag in Brüssel.

Hintergrund seien ein bereits bekannter Produktionsausfall in den USA sowie Ausfuhrbeschränkungen der US-Behörden für fertig produzierten und verpackten Impfstoff.

Anzeige

Vakzin von Johnson & Johnson gilt als besonders wichtig für die Impfkampagne

Johnson & Johnson ist einer von vier Herstellern mit einer EU-Zulassung für Corona-Impfstoff. Da im Gegensatz zu anderen Impfstoffen nur eine Spritze zur Immunisierung reicht, gilt das Vakzin als besonders wichtig für die Impfkampagne.

Video
Impfungen für Kinder: Die wichtigsten Fragen und Antworten
1:46 min
Der Impfstoffhersteller Biontech/Pfizer hat als einer der ersten eine EU-Zulassung für 12- bis 15-Jährige beantragt. Was spricht dafür und was dagegen?  © dpa

Das Bundesgesundheitsministerium rechnet mit gut 10 Millionen Impfdosen für Deutschland von April bis Ende Juni und hat diese Prognose auch noch nicht geändert.

Offiziell erklärte ein Sprecher der EU-Kommission, die Mitgliedsstaaten seien von der europäischen Johnson & Johnson-Tochter Janssen über Verzögerungen informiert worden. Es handele sich um eine befristete Kürzung der Lieferung, die später ausgeglichen werde. Man gehe weiter davon aus, dass bis Juli genügend Corona-Impfstoff von den Herstellern geliefert werde, um 70 Prozent der Erwachsenen in der EU zu impfen.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen