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Johnson: Nordirland-Streit mit EU wird G7-Gipfel nicht überschatten

  • Noch am Mittwochmorgen sind die Gespräche zwischen Vertretern der EU und Großbritanniens über die Umsetzung des sogenannten Nordirland-Protokolls ohne Erfolg zu Ende gegangen.
  • Der britische Premier Boris Johnson ist trotzdem nicht besorgt, was den bevorstehenden G7-Gipfel im Badeort Carbis Bay anbetrifft.
  • Er betonte, dass er keinen Handelskrieg fürchte.
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Newquay. Der britische Premierminister Boris Johnson ist nicht besorgt, dass der Streit mit der EU über die Umsetzung des Brexit-Abkommens in Nordirland den G7-Gipfel überschatten könnte.

Das sagte der konservative Politiker am Mittwoch in einem Gespräch mit Journalisten in Newquay in Cornwall. Knapp 50 Kilometer weiter westlich, im Badeort Carbis Bay, treffen sich von Freitag an die Staats- und Regierungschefs der führenden westlichen Industrienationen.

Am Mittwochmorgen waren Gespräche zwischen EU-Vertretern und Großbritanniens über die Umsetzung des sogenannten Nordirland-Protokolls ohne Erfolg zu Ende gegangen. Kurz vor Ablauf einer Übergangsfrist für den Handel mit Fleisch- und Wurstwaren, droht London damit, erneut Vereinbarungen einseitig außer Kraft zu setzen.

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Brexit-Minister David Frost warf Brüssel einen „puristischen“ Ansatz bei der Umsetzung des Abkommens vor. EU-Kommissionsvize Maros Sefcovic drohte hingegen mit Gegenmaßnahmen wie beispielsweise Zöllen. Trotzdem fürchtet Johnson keinen Handelskrieg mit EU, wie er am Mittwoch betonte. „Das ist eine wunderbare Gelegenheit für die Welt. Das ist ein großer Moment“, so Johnson über den anstehenden Gipfel.

RND/dpa

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