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Johnson bereitet Briten auf No-Deal-Brexit vor – von der Leyen hält dagegen

  • Im Brexit-Drama liegen die Nerven blank.
  • Der britische Premierminister Boris Johnson hat die Briten aufgerufen, sich auf den No-Deal einzustellen.
  • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen scheint davon nichts wissen zu wollen und kündigt weitere Verhandlungen in London an.
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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte per Twitter an, dass ihr Chefunterhändler für den Brexit, Michel Barnier, in der kommenden Woche wie geplant nach London reisen werde, um „die Verhandlungen zu intensivieren“.

Erneut sagte von der Leyen, dass die EU weiter ein Abkommen wolle – „allerdings nicht um jeden Preis“.

Kurz zuvor hatte Premier Johnson gesagt, er gehe von einem harten Bruch mit der EU ohne Vertrag zum 1. Januar aus. Die EU habe offenkundig kein Interesse an einem von Großbritannien gewünschten Freihandelsabkommen wie mit Kanada, sagte Johnson in London. Dementsprechend erwarte man nun eine Beziehung wie mit Australien, also ohne Vertrag.

Gleichwohl ließ sich Johnson eine Hintertür offen, doch noch weiter mit der EU über einen Handelspakt zu verhandeln. Dafür müsse die EU allerdings ihre Haltung ändern, sagte der Premier in einem im Fernsehen übertragenen Statement.

mit dpa

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