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Johnson-Berater: Brexit-Debatte ist wie ein “Spaziergang im Park”

  • Dominic Cummings ist Chefberater des britischen Premierministers Boris Johnson.
  • Er empfindet die politischen Auseinandersetzungen um den Brexit als normale Folge eines verzögerten EU-Austritts. Sie tragen laut Cummings nicht zum Klima des Hasses bei.
  • Sie tragen laut Cummings nicht zum Klima des Hasses bei.
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Die heftigen verbalen Angriffe des britischen Premierministers Boris Johnson auf Brexit-Gegner im Parlament tragen nach Ansicht seines Spitzenberaters nicht zu einem Klima des Hasses bei. Im Vergleich zum Wahlkampf vor dem Brexit-Referendum 2016 sei die aktuelle Kontroverse ein "Spaziergang im Park", sagte Dominic Cummings am Freitag bei einer Buchvorstellung. "Wir genießen das. Wir werden (aus der EU) austreten und wir werden gewinnen."

Johnson hatte Brexit-Gegner im Parlament in den vergangenen Tagen hart angegriffen und ihnen unter anderem "Verrat" am Volk vorgeworfen. Anschuldigungen, dass er damit die Abgeordneten in Gefahr bringen könnte, weil sie etwa Ziel von Morddrohungen werden könnten, tat er als "Humbug" ab.

Cummings sagte, der einzige Weg, um wieder Ruhe einkehren zu lassen, sei, wenn die Abgeordneten die Entscheidung der Briten für einen Austritt aus der EU endlich respektieren würden. Es sei nicht überraschend, dass die Leute darüber aufgebracht seien, dass Großbritannien drei Jahre nach dem Referendum immer noch nicht aus der EU ausgetreten sei.

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Angesichts der aufgeladenen Stimmung riefen am Freitag sogar die Bischöfe der anglikanischen Kirche zur Zurückhaltung auf. "Wir sollten miteinander mit Respekt sprechen", hieß es in einer Erklärung. "Und wir sollten auch zuhören."

RND/cle/AP