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Johnson appelliert für mehr Klimaschutz - und zieht Vergleich zu den Ruinen von Rom

Boris Johnson fordert mehr Klimaschutz und zieht einen Vergleich zum antiken Rom.

Rom. Der britische Premierminister Boris Johnson hat die G20-Staaten beschworen, mehr Einsatz im Kampf gegen den Klimawandel zu zeigen. Die Ruinen des antiken Rom seien eine eindrucksvolle Erinnerung an die Sterblichkeit von Zivilisationen, sagte Johnson am Freitag auf dem Weg zum G20-Gipfel in der italienischen Hauptstadt. Menschheit und Gesellschaft könnten sich vorwärts, aber auch rückwärts entwickeln. „Und wenn Dinge anfangen, falsch zu laufen, können sie mit außerordentlichem Tempo falsch laufen“, warnte er.

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Johnson will die Staats- und Regierungschefs der G20 drängen, schneller aus dem Einsatz fossiler Brennstoffe für die Energie-Gewinnung auszusteigen. Sie müssen seiner Ansicht nach die Hauptlast im Kampf gegen den Klimawandel tragen. „Wenn wir es nicht hinbekommen, den Klimawandel anzugehen, könnten wir erleben, wie sich unsere Welt, unsere Zivilisation rückwärts bewegen und künftige Generationen zu einem Leben verurteilt werden, das weit weniger angenehm ist als das unsere“, sagte Johnson. Es könne zu Massenmigration, Wasserknappheit und Konflikten wegen des Klimawandels kommen.

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Johnson hofft auf ambitionierte Zusagen in Rom

Großbritannien ist Gastgeber des Weltklimagipfels in Glasgow, der am Wochenende beginnt. Johnson hofft, in Rom Zusagen für stärkere Einschnitte bei den Kohlendioxidemissionen ebenso zu erhalten wie Zusagen für versprochene, aber nie geleistete Hilfen von 100 Milliarden Dollar pro Jahr für Entwicklungsländer, die mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen haben.

RND/AP

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